Detail zum Minenunglück: Murat Kurum hatte Kapazitätserweiterung genehmigt

In der Çöpler-Goldmine in İliç, Erzincan, die von Anagold Madencilik betrieben wird, kam es heute gegen 14:28 Uhr zu einem Erdrutsch. Es wurde bekannt, dass Kurum während seiner Amtszeit als Minister die Kapazitätserweiterung der Mine genehmigt hatte.

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Die Çöpler-Goldmine, in der sich das Unglück ereignete, stand trotz der Warnungen von Experten häufig wegen Kapazitätserweiterungen in der Kritik. Während die Diskussionen zu diesem Thema andauern, wurde bekannt, dass im vergangenen Jahr eine Kapazitätserweiterung in der Mine vorgenommen wurde und die Genehmigung hierfür in der Zeit erteilt wurde, als der AKP-Kandidat für das Bürgermeisteramt von Istanbul (İBB), Murat Kurum, Minister für Umwelt und Städtebau war. 

GENEHMIGUNG ZUR KAPAZITÄTSERWEITERUNG

Während der Amtszeit von Murat Kurum, der von der AKP als Kandidat für das Bürgermeisteramt von Istanbul nominiert wurde, wurde am 31. Dezember 2019 vom Ministerium für Umwelt, Städtebau und Klimawandel der Genehmigungsprozess für die 2. Kapazitätserweiterung eingeleitet. Auf der Website des Ministeriums wurde dazu folgende Erklärung veröffentlicht:

„Bezüglich des Projekts zur 2. Kapazitätserweiterung und der Flotationsanlage der Çöpler-Komplexmine mit den Lizenznummern 847, 49729 und 20067313, das von der Anagold Madencilik San. ve Tic. A.Ş. im Gebiet Çöpler im Bezirk İliç der Provinz Erzincan geplant ist, wurde das bei unserem Ministerium eingereichte UVP-Antragsdossier gemäß Artikel 8 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung geprüft und für angemessen befunden; der UVP-Prozess für das Projekt hat begonnen.

Bis zum Abschluss des Umweltverträglichkeitsprüfungsprozesses können alle Informationen zum Prozess sowie Meinungen, Fragen und Vorschläge zum Projekt an das Gouverneursamt von Erzincan (Provinzdirektion für Umwelt und Städtebau) oder an das Ministerium für Umwelt und Städtebau gesendet werden. Dies wird den Betroffenen und der Öffentlichkeit hiermit bekannt gegeben.“