Minister Bayraktar kündigt an: Neue Ära beim Erdgas!
Energieminister Alparslan Bayraktar gab bekannt, dass mit Aserbaidschan ein neues Erdgas-Lieferabkommen über 33 Milliarden Kubikmeter unterzeichnet wurde. Zudem teilte er mit, dass in der Türkei gestaffelte Tarife für Erdgas eingeführt werden und erläuterte die Pläne zur Energiepreisgestaltung.
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Energieminister Alparslan Bayraktar gab die Unterzeichnung eines Erdgas-Lieferabkommens mit Aserbaidschan über insgesamt 33 Milliarden Kubikmeter bekannt. Bayraktar erklärte, dass dieses Abkommen im Jahr 2029 beginnen und eine Laufzeit von 15 Jahren haben wird. Es wurde mitgeteilt, dass jährlich 2,25 Milliarden Kubikmeter Gas aus dem Absheron-Feld über eine Pipeline durch das Kaspische Meer in die Türkei geleitet werden sollen.
7-KILOMETER-BOHROPERATION IN SOMALIA
Bayraktar äußerte sich auch zur neuen Bohroperation des Schiffes Çağrı Bey in Somalia. Bei dieser Bohrung, die in einer Wassertiefe von 3,5 Kilometern stattfindet, ist eine Gesamttiefe von 7 Kilometern geplant. Bayraktar betonte, dass man große Hoffnungen in das Feld in Somalia setze.
Bayraktar erklärte, dass im Kernkraftwerk Akkuyu noch in diesem Jahr der erste Strom produziert werden soll, und betonte, dass die Verhandlungen für die Kernkraftwerke in Sinop und Thrakien andauern. Es ist geplant, bis zum Jahr 2026 Entscheidungen zu diesen Projekten zu treffen.
Bayraktar kündigte zudem an, dass in der Türkei gestaffelte Tarife für Erdgas eingeführt werden. Diese Anwendung wird sich am städtischen Verbrauch orientieren. Der Minister erklärte, dass Preisanpassungen bei Erdgas einmal jährlich entsprechend der Inflationsrate vorgenommen werden und die Preise je nach Entwicklung überprüft würden. Zudem merkte er an, dass man die Situation im Laufe des Jahres je nach Inflation neu bewerten werde.
AUSWIRKUNGEN AUF DEN VENEZUELANISCHEN ÖLMARKT
Bayraktar wies darauf hin, dass die jüngsten Entwicklungen in Venezuela keine großen Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt haben werden, da Venezuela für weniger als 1 Prozent der weltweiten Produktion verantwortlich sei. Es wurde jedoch betont, dass das Potenzial Venezuelas 5 Prozent des täglichen globalen Ölbedarfs decken könnte.