Minister Çiftçi kündigt an: 7-stufiges Sicherheitsmodell nach Schulangriffen geplant
Das Sicherheitskonzept an Schulen wird grundlegend geändert. Ein neues 7-stufiges Modell, das von physischen Maßnahmen über psychologische Betreuung und Cyber-Überwachung bis hin zum Datenaustausch zwischen Institutionen reicht, wird implementiert.
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Innenminister Mustafa Çiftçi hat die Sicherheitsmaßnahmen vorgestellt, die nach den Angriffen auf Schulen auf die Tagesordnung gesetzt wurden. Çiftçi erklärte, dass nach den Vorfällen in Şanlıurfa und Kahramanmaraş ein neues Sicherheitskonzept eingeführt werde und ein mehrschichtiges, auf interinstitutioneller Koordination basierendes System an Schulen etabliert werden solle.
MEHRSCHICHTIGER SICHERHEITSANSATZ WIRD EINGEFÜHRT
Das Modell, an dem das Ministerium arbeitet, deckt einen breiten Bereich ab: von der Risikoanalyse über physische Sicherheit und psychologische Nachverfolgung bis hin zur digitalen Überwachung. Während die Sicherheit im Schulumfeld erhöht wird, sollen auch die Risiken für Schüler sowohl im sozialen als auch im digitalen Umfeld beobachtet werden. Zudem wird angestrebt, den Prozess durch den Datenaustausch zwischen verschiedenen Ministerien ganzheitlich zu steuern.
7-STUFIGES SICHERHEITSMODELL
Wie TRT Haber berichtet, wird auf Anweisung von Çiftçi ein 7-stufiges Sicherheitsmodell an Schulen erstellt:
1- Die Risiko- und Bedrohungsanalysen an Schulen werden erneuert. Es wird ein Sicherheitsausschuss gebildet, der aus Pädagogen, Polizeidienststellenleitern und Sozialarbeitern besteht. Bedrohungsdefinitionen werden neu festgelegt und das bestehende System wird vollständig erneuert.
2- Das Innenministerium wird die physischen Sicherheitsmaßnahmen verstärken; die Sicherheit und Kontrollen an Schuleingängen und in der Umgebung werden verschärft.
3- Zwischen der Schule und der nächstgelegenen Polizeidienststelle wird ein Frühwarnsystem eingerichtet, um bei möglichen Risiken schnell eingreifen zu können.
4- Zentren für öffentliche Gesundheit werden eingebunden. Schüler mit psychischen oder psychiatrischen Erkrankungen werden über diese Zentren regelmäßig betreut.
5- Gefährdete Kinder werden einer Cyber-Überwachung unterzogen. Virtuelle Streifenteams der Polizei werden Kinder in sozialen Medien und Spielgruppen engmaschig vor Fallen schützen.
6- Die Ministerien werden koordiniert zusammenarbeiten. Ein Datenaustausch zwischen dem Bildungsministerium, dem Gesundheitsministerium sowie dem Ministerium für Familie und soziale Dienste wird sichergestellt.
7- Für Notfälle werden Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen durchgeführt; an Schulen werden Konferenzen und Seminare organisiert.