Minister Işıkhan: Wir legen den Netto-Mindestlohn auf 17.002 TL fest

Das Treffen von Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit Vertretern der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite zum Mindestlohn ist abgeschlossen. Nach dem Treffen wurde der Mindestlohn durch eine Erhöhung um 49 Prozent auf 17.002 Lira angehoben.

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Präsident Erdoğan empfing die Mindestlohn-Kommission, die sich aus Vertretern der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und der Regierung zusammensetzt. Das Treffen ist beendet.

Die Delegation von TÜRK-İŞ nahm an den Mindestlohnverhandlungen teil. Ergün Atalay erklärte, dass keine Einigung erzielt wurde.

Der neue Mindestlohn wurde mit einer Erhöhung von 49 Prozent auf 17.002 Lira festgelegt.

MINISTER IŞIKHAN GAB ES BEKANNT

Minister Işıkhan erklärte dazu:

"Unsere Mindestlohn-Kommission hat ihre Arbeit zur Festlegung des neuen Mindestlohnbetrags abgeschlossen.

Ich danke dem TÜRK-İŞ-Vorsitzenden Ergün Atalay, dem TİSK-Vorsitzenden Özgür Akkol und unseren Kommissionsmitgliedern. Sie haben unter Berücksichtigung der aktuellen Bedingungen unseres Landes einen Konsens erzielt.

Ich glaube, dass der festgelegte neue Betrag alle unsere Bürger zufriedenstellen wird. Wir haben ihn mit Gültigkeit ab dem 1. Januar 2024 auf 17.002 Lira festgelegt."

TÜRK-İŞ: WIR HABEN 18.000 LIRA GEFORDERT

Der TÜRK-İŞ-Vorsitzende Atalay äußerte sich wie folgt:

"Wir haben ein Treffen mit unserem Präsidenten abgehalten. Ein Prozess von 27 Tagen. Zum ersten Mal haben wir die offizielle Zahl vor zwei Stunden dem Präsidenten übermittelt. Unsere Forderung lag bei 18.000 Lira. Wir wollten, dass diese Verhandlungen zweimal im Jahr stattfinden. Der vereinbarte Betrag liegt bei 17.002 Lira. Ich habe die Forderung von TÜRK-İŞ dargelegt. Obwohl dies ein Einstiegslohn ist, ist er in meinem Land zu einem Existenzlohn geworden. Jeder sollte ein oder zwei Minuten darüber nachdenken: Kann man mit diesem Lohn überleben? Solange die Inflation nicht gestoppt wird, können wir mit diesem Betrag nicht ein Jahr lang auskommen."

"WIR WERDEN EIN MINDERHEITENVOTUM EINLEGEN"

Nachdem Minister Işıkhan seine Erklärung beendet hatte, wandte sich Ergün Atalay an ihn und sagte: "Wir erklären hier noch einmal, dass wir dem nicht zustimmen. Wir werden ein Minderheitenvotum einlegen."