Minister Ömer Bolat kündigt an: Europäische Union verspricht Visumerleichterungen für die Türkei
Handelsminister Ömer Bolat erklärte, dass die Kontakte mit EU-Ländern zur Lösung der Visaprobleme fortgesetzt werden, und sagte: „Wir haben von der EU das Versprechen erhalten, Visumerleichterungen einzuführen.“
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Handelsminister Ömer Bolat gab Informationen zu den Beziehungen zur Europäischen Union sowie zu den Kontrollen gegen unfaire Preiserhöhungen und Hortung in den Bereichen Automobil, Immobilien und anderen Sektoren.
„VISUMERLEICHTERUNGEN WERDEN BEGINNEN“
Bolat erklärte, dass die Beziehungen zur Europäischen Union im Hinblick auf den politischen Dialog im Jahr 2019 gestoppt wurden, die Arbeit in den Bereichen Wirtschaft und Handel jedoch fortgesetzt werde, und fügte hinzu, dass er seit seinem Amtsantritt Kontakte zu Vertretern der Europäischen Union gepflegt habe.
Minister Bolat wies darauf hin, dass die Europäische Union in der neuen Periode eine konstruktive, handelsorientierte Haltung einnehme, die den Willen zeige, die Probleme in der Zollunion gegenseitig auszugleichen, und sagte: „Als wir bei den Gesprächen unsere Beschwerden über die Überwindung der Visaprobleme auf höchster Ebene vorbrachten, erhielten wir die Antwort: 'Wir bereiten uns gerade vor und werden einen Prozess zur Visumerleichterung einleiten.'“
„400 MILLIONEN TL GELDBUSSE VERHÄNGT“
Minister Bolat gab an, dass im Jahr 2023 Kontrollen bei 9.761 Unternehmen und 44.802 Produkten durchgeführt wurden und infolge dieser Kontrollen Bußgelder in Höhe von über 400 Millionen Lira verhängt wurden.
WOHNUNGSVERKAUFSANZEIGEN UNTER DER LUPE
Minister Bolat sagte: „Es ist bis zum Jahresende verboten, Gebrauchtfahrzeuge zu einem Preis anzubieten, der über dem Neupreis liegt, und diese über Anzeigen zu vermarkten. Bei diesen Kontrollen wurden Bußgelder in Höhe von 67,5 Millionen Lira verhängt. Gegen 545 identifizierte Immobilienunternehmen wurden Bußgelder in Höhe von 54,5 Millionen Lira verhängt.“
Bei den Haushaltsberatungen seines Ministeriums im Planungs- und Haushaltsausschuss sagte Minister Bolat zudem, dass durch die Kontrollen an den Zollstellen die Einfuhr großer Mengen an Schmuggelware und Drogen in das Land verhindert wurde.
„8,8 TONNEN DROGEN BESCHLAGNAHMT“
Bolat teilte die Information: „Zum Stichtag 27. Oktober haben wir Schmuggelware im Wert von genau 19 Milliarden 100 Millionen Lira beschlagnahmt. Davon entfallen 3,6 Milliarden Lira auf etwa 8,8 Tonnen Drogen. Diese wurden von unseren Zollfahndungsteams sichergestellt.“