Minister Osman Bak stellt seine Worte 'Meister Cimbom' klar: 'Verzerrt dargestellt'

Jugend- und Sportminister Osman Aşkın Bak, der bei der Eröffnung einer neuen Anlage von Galatasaray mit dem Ausruf „Meister Cimbom“ für Aufsehen sorgte, äußerte sich gegenüber Şamil Tayyar. Bak verteidigte sich damit, dass seine Worte verzerrt worden seien, und erklärte: „Ich habe mich auf die Volleyball-Damenmannschaft bezogen, die Europameister wurde.“

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Die Rede von Jugend- und Sportminister Osman Aşkın Bak bei der Grundsteinlegung für das Aslantepe-Tal-Projekt, das Galatasaray mit einer Investition von rund 200 Millionen Dollar neben dem Rams Park realisieren will, hat für heftige Reaktionen gesorgt.

Minister Bak sagte in seiner Rede: „Möge unsere Anlage von Nutzen sein. Wir werden weiterhin gemeinsam für den türkischen Sport, für das große Galatasaray, für den Meister Cimbom und für die türkische Nationalmannschaft arbeiten.“

In einer Zeit, in der der Meisterschaftskampf in der Liga noch voll im Gange ist, stießen die Worte des Ministers „Meister Cimbom“ insbesondere bei Fenerbahçe-Fans auf scharfe Kritik.

ER HABE SICH AUF DIE VOLLEYBALLMANNSCHAFT BEZOGEN

Der AKP-Politiker Şamil Tayyar fragte Minister Bak bei einem Treffen nach seiner Rede, die für so viel Aufregung gesorgt hatte.

Tayyar hielt das Gespräch auf seinem Social-Media-Account wie folgt fest:

„Sie sind ein Trendthema, jeder spricht über Sie, zudem gibt es viel Kritik; es wird bemängelt, dass Sie während der laufenden Ligasaison 'Meister Cimbom' gesagt haben.“ Er sagte zunächst, dass er missverstanden worden sei.

Er erklärte, dass er, während er die Erfolge türkischer Mannschaften in Europa lobte, mit dem Ausruf „Meister Cimbom“ auf den Erfolg der Galatasaray-Volleyball-Damenmannschaft, die den CEV-Pokal gewonnen hat, angespielt habe. Als ich ihn erneut daran erinnerte, dass „diese Äußerung mit dem Wettbewerb in der Süper Lig in Verbindung gebracht wird“, betonte er ausdrücklich, dass sich die Aussage keinesfalls auf die Liga beziehe und seine Worte verzerrt dargestellt worden seien.

Was meine Meinung betrifft: Wenn man die Rede als Ganzes betrachtet, mag er im Recht sein. Aber: Wenn ein Sportminister in der Fußballwelt, in der der härteste Wettbewerb herrscht, ans Mikrofon tritt, muss er sich bewusst sein, dass jedes Wort, jeder Tonfall, jede Mimik und Geste im Gesicht unterschiedlich interpretiert werden kann.

Besonders wenn man mit Begeisterung und lauter Stimme spricht, wächst dieser Bedarf an Sorgfalt und Aufmerksamkeit noch weiter.

In Prüfungen führen vier falsche Antworten zum Abzug einer richtigen; in der Politik kann ein einziger Fehler alle richtigen Leistungen zunichtemachen.

Ich denke, es wäre sinnvoll, wenn unser Minister mit der Sportgemeinschaft zusammenkommt, um seine Rede klarzustellen und gegebenenfalls eine Korrektur vorzunehmen, indem er sich entschuldigt. Nur so als bescheidener Hinweis...“