Minister Tekin äußert sich zu Kabinettsumbildung: 'Überlassen wir es dem Ermessen'

Der Minister für Nationale Bildung, Yusuf Tekin, dessen Name unter den Ministern genannt wird, die bei der vom AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan geplanten Kabinettsumbildung ausscheiden könnten, hat sich zu dem aktuellen Thema geäußert.

12punto

Der Minister für Nationale Bildung, Yusuf Tekin, besuchte Erzurum anlässlich der Eröffnungsfeier des akademischen Jahres an der Atatürk-Universität und nahm anschließend an der Veranstaltung teil.

Dort beantwortete Tekin Fragen von Journalisten und machte wichtige Aussagen zur Kabinettsumbildung. Minister Tekin erklärte: "Die Leute sprechen am meisten über mich in diesem Prozess. Ich sage nicht, dass ich es nicht erwarte, denn ich mag keine definitiven Aussagen. Überlassen wir es dem Ermessen."

BERATER DES MINISTERS VERHINDERTEN AUFNAHMEN

Minister Tekin hielt im Lehrerhaus (Öğretmenevi) gemeinsam mit dem AKP-Provinzvorsitzenden İbrahim Küçükoğlu und dem Oberbürgermeister Mehmet Sekmen eine Pressekonferenz ab. Als es zum Frage-Antwort-Teil der Sitzung kam, verhinderten die Berater von Minister Tekin, dass die Kameras weiter aufzeichneten.

"ICH HABE SEIT 1989 EINE BEZIEHUNG ZU UNSEREM HERRN PRÄSIDENTEN"

Auf die Frage von Pressevertretern, ob er bei einer Kabinettsumbildung erneut ein Amt bekleiden werde, antwortete Minister Tekin wie folgt:

"Ich kenne unseren Präsidenten nicht erst seit Kurzem. Ich habe mit 13 Jahren mit der Politik begonnen, seit 1989 habe ich eine Beziehung zu unserem Herrn Präsidenten. Unsere Beziehung zu unserem Präsidenten hängt nicht davon ab, ob er mir ein Amt überträgt oder nicht. Auch jetzt ist unsere Beziehung in keiner Weise gestört.

"ÜBERLASSEN WIR ES DEM ERMESSEN"

Er hatte auch keine negativen Ansichten oder schlechten Meinungen über meine Arbeit. Die Leute sprechen am meisten über mich in diesem Prozess, aber es gibt zwei extreme Pole: Die einen sagen, er sitzt fest im Sattel. Ich sage nicht, dass ich es nicht erwarte. Denn ich mag keine definitiven Aussagen. Überlassen wir es dem Ermessen."