Minister Tunç zur Öcalan-Erklärung: Gesetzliche Regelungen zum Kommissionsprozess liegen im Ermessen der TBMM
Justizminister Yılmaz Tunç beantwortete nach der Sitzung der Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie die Fragen von Journalisten.
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Bezüglich der Arbeit der Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie sagte Tunç: "Wir werden unsere Arbeit im Einklang mit den Entscheidungen, der von ihnen festgelegten Roadmap und dem gemeinsamen Willen, den sie im Namen der Nation zum Ausdruck bringen, fortsetzen."
Auf die Frage nach seiner Präsentation in der Kommission erklärte Tunç, dass er im Zusammenhang mit dem Prozess für eine "Türkei ohne Terror" in die Kommission eingeladen worden sei und als Justizminister die Fragen der Abgeordneten beantwortet habe. Er betonte, dass die Arbeit der Kommission von großer Bedeutung sei.
"WIR HABEN GROSSES LEID ERLEBT"
Tunç betonte, dass die Türkei eine historische Phase durchlaufe, seit 41 Jahren gegen den Terrorismus kämpfe und große wirtschaftliche Verluste sowie Leid erfahren habe: "Wir haben großes Leid erlebt. Unser einziger Wunsch ist es, dass unser Land diese Verluste und dieses Leid in Zukunft nicht mehr erleben muss. In diesem Sinne unterstützen wir die Bemühungen, den Prozess für eine Türkei ohne Terror zum Erfolg zu führen. Als Justizministerium haben wir unsere Arbeit zur Erleichterung des Prozesses und zur Beseitigung von Problemen, die sich aus den bisherigen administrativen Praktiken ergeben haben, mit unseren Abgeordneten und Kommissionsmitgliedern geteilt."
Tunç erklärte, dass Angelegenheiten, die im Rahmen des Prozesses gesetzliche Regelungen erfordern, im Ermessen der TBMM liegen: "Der Wille der Parlamentskommission ist wichtig, denn unser Parlament ist der Ort, an dem sich der nationale Wille manifestiert. Wir werden unsere Arbeit im Einklang mit den Entscheidungen, der von ihnen festgelegten Roadmap und dem gemeinsamen Willen, den sie im Namen der Nation zum Ausdruck bringen, fortsetzen."
Auf die Frage, ob ein Besuch der Kommission auf İmralı zur Debatte stehe, antwortete Tunç: "Das sind Angelegenheiten, die im Ermessen der Kommission liegen."