Minister Uraloğlu antwortet auf Handelsvorwürfe mit Israel

Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, reagierte im Planungs- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei auf die Vorwürfe des Abgeordneten der Saadet-Partei, Mehmet Atmaca, wonach weiterhin Handel mit Israel betrieben werde.

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Während der Beratungen zum Haushalt 2025 des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur im Planungs- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei beantwortete Minister Abdulkadir Uraloğlu die Fragen der Abgeordneten. 

Uraloğlu nahm Stellung zu den Vorwürfen des Abgeordneten der Saadet-Partei für Bursa, Mehmet Atmaca, wonach der Handel mit Israel fortgesetzt werde, und betonte, dass die Türkei in dieser Angelegenheit eine klare Haltung einnehme.

Uraloğlu sagte: "Ich empfehle Ihnen, die Informationen zu berücksichtigen, die insbesondere vom palästinensischen Wirtschaftsminister geteilt wurden. Der Code 624 steht für Exporte nach Israel. Der Code 625 steht für Exporte nach Palästina. Ich möchte noch einmal betonen, dass wir für kein Produkt mit dem Code 624 eine Genehmigung erteilen."

HANDELSMINISTERIUM HATTE BEREITS ZUVOR STELLUNG BEZOGEN 

Minister Uraloğlu erinnerte zudem daran, dass Handelsminister Ömer Bolat bereits zuvor die notwendigen Erklärungen zu diesem Thema abgegeben habe. Unter Bezugnahme auf die entsprechenden Exportcodes erklärte Uraloğlu, dass die Türkei bei ihren Handelsaktivitäten Palästina den Vorzug gebe.

Laut der auf der offiziellen Website des Ministeriums veröffentlichten Erklärung wurde erneut betont, dass die Behauptungen über Exporte der Türkei nach Israel nicht der Wahrheit entsprächen.

BETONUNG DER UNTERSTÜTZUNG FÜR PALÄSTINA 

In seiner Rede wies Minister Uraloğlu auch auf die Sensibilität der Türkei in der Palästina-Frage hin. Uraloğlu erklärte, dass es keine Hindernisse für Exporte nach Palästina gebe und dass die Türkei in dieser Hinsicht in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht handele.