Minister Uraloğlu kündigt neue Regelungen im Verkehrssektor an: Neue Ära in Flugzeugen
Eine neue Ära in Flugzeugen beginnt. Eine Neuregelung des türkischen Zivilluftfahrtgesetzes steht bevor. Mit den geplanten Änderungen werden sich die Sicherheitskontrollen an Flughafeneingängen grundlegend ändern.
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Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, erklärte, dass die Sicherheitskontrollen an Flughäfen neu geregelt werden sollen, und sagte: "Dem Entwurf des Gesetzesvorschlags zufolge werden alle Passagiere an den Flughafeneingängen mit Geräten durchsucht. In Fällen, in denen die Durchsuchung mit Geräten nicht ausreicht, werden manuelle Kontrollen durchgeführt. Passagiere, die eine manuelle Durchsuchung ihrer Person oder ihres Gepäcks verweigern, werden nicht an Bord des Flugzeugs gelassen."
Uraloğlu teilte in einer schriftlichen Erklärung mit, dass sich die Arbeiten an dem Gesetzesentwurf, der Regelungen für den Verkehrssektor enthält, in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) in der Endphase befinden.
Uraloğlu betonte, dass der von AKP-Abgeordneten erarbeitete Vorschlag auch Änderungen am Zivilluftfahrtgesetz vorsieht, und fügte hinzu: "Dem Entwurf des Gesetzesvorschlags zufolge werden alle Passagiere an den Flughafeneingängen mit Geräten durchsucht. In Fällen, in denen die Durchsuchung mit Geräten nicht ausreicht, werden manuelle Kontrollen durchgeführt. Passagiere, die eine manuelle Durchsuchung ihrer Person oder ihres Gepäcks verweigern, werden nicht an Bord des Flugzeugs gelassen."
Uraloğlu kündigte zudem eine weitere Regelung an, wonach privates Sicherheitspersonal unter Aufsicht der allgemeinen Strafverfolgungsbehörden Waren, Gepäck und Fracht durchsuchen darf, sofern dies auf die Sicherheit der Luftfahrt beschränkt bleibt.
TÜRKISCHE HANDELSSCHIFFFAHRTSFLOTTE WIRD ERNEUERT
Uraloğlu wies darauf hin, dass aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels in den letzten Jahren die Bemühungen zur Reduzierung schiffsbedingter Emissionen, wie in allen anderen Sektoren auch, an Fahrt gewonnen haben, und erklärte:
"In diesem Zusammenhang wird eines der wichtigsten Themen, das den Seeverkehr in der kommenden Zeit beeinflussen wird, das Emissionshandelssystem (ETS) der Europäischen Union (EU) sein. Mit ihrer jüngsten Entscheidung wird die EU das ETS-System so erweitern, dass es auch die Transportemissionen aus dem maritimen Sektor abdeckt. Die EU-ETS-Regelung wird 50 Prozent der Einnahmen aus Emissionen, die auf Fahrten zwischen dem Europäischen Wirtschaftsraum und Häfen außerhalb dieses Raums entstehen, nicht einbehalten, sondern dem anderen Land zur Verfügung stellen."
Uraloğlu kündigte zudem an, dass sie mit einer neuen Regelung, die als Ergebnis der Arbeiten zur Reduzierung schiffsbedingter Emissionen eingeführt wird, ein Emissionspreissystem einrichten werden.
Uraloğlu betonte, dass die türkische Handelsflotte unter türkischer Flagge und in türkischem Besitz ihre Emissionen schnell senken müsse, um ihre Aktivitäten fortzusetzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, und führte seine Erklärung wie folgt fort:
"An diesem Punkt ist es wichtig, dass die Einnahmen aus internationalen und regionalen CO2-Bepreisungssystemen von unserem Land effizient genutzt werden. Wenn das Emissionspreissystem in unserem Land eingerichtet wird, soll daher nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit ein festgelegter Teil der Einnahmen aus den insgesamt produzierten Emissionen von unserem Land vereinnahmt werden, um mit den daraus erzielten Einnahmen die türkische Handelsflotte zu erneuern oder umzurüsten. Auf diese Weise wird unsere Wettbewerbsfähigkeit im Welthandel weiter gestärkt."
Uraloğlu erklärte, dass neben der Regelung, wonach die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung im Seeverkehr als zweckgebundene Mittel im Budget des Ministeriums vorgesehen werden, die gesammelten Beträge zur Unterstützung von Forschung, Entwicklung, Umrüstung und Neubau von Schiffen für eine grüne Schifffahrt verwendet werden sollen.
Uraloğlu teilte mit, dass die Verfahren und Grundsätze für die Verwendung der zweckgebundenen Einnahmen und Mittel von Präsident Recep Tayyip Erdoğan festgelegt werden, und sagte: "Die Art der Schiffe, die in den Anwendungsbereich fallen, das Fahrtgebiet, die Tonnage, die Sätze der Emissionsgebühren, die von den Schiffen erhoben werden, sowie die Verfahren und Grundsätze für die Überwachung, Berichterstattung und Verifizierung der Emissionen werden durch eine zu erlassende Verordnung festgelegt."
Uraloğlu erklärte, dass mit der Regelung gemäß dem Gesetz über den Schutz von Leben und Eigentum auf See die derzeit physisch durchgeführten Ein- und Ausreiseverfahren in Häfen künftig auch über digital bereitgestellte Dokumente abgewickelt werden können.