Minister Yerlikaya reagiert auf Ermittlungen gegen Merih Demiral

Innenminister Yerlikaya hat auf die Einleitung eines Disziplinarverfahrens durch die UEFA gegen Merih Demiral reagiert. In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte Yerlikaya: „Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hassrede haben in unseren nationalen Werten, unserer Kultur und unserem Glauben keinen Platz.“

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Innenminister Ali Yerlikaya äußerte sich zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens durch die UEFA gegen den Nationalspieler Merih Demiral wie folgt: „Ein historisches und kulturelles Symbol kann nicht mit Rassismus gleichgesetzt werden.

Der Erfolg unserer Jungs in Deutschland kann nicht durch künstliche Agenden überschattet werden.“

„KANN NICHT MIT RASSISMUS GLEICHGESETZT WERDEN“

In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account machte Yerlikaya folgende Ausführungen:

„Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hassrede haben in unseren nationalen Werten, unserer Kultur und unserem Glauben keinen Platz. Ein historisches und kulturelles Symbol kann nicht mit Rassismus gleichgesetzt werden. Der Erfolg unserer Jungs in Deutschland kann nicht durch künstliche Agenden überschattet werden.“

WAS WAR PASSIERT?

Die UEFA hat gegen Merih Demiral wegen „angeblichen unangemessenen Verhaltens“ während des Spiels, in dem die türkische A-Nationalmannschaft im Achtelfinale der Europameisterschaft 2024 Österreich mit 2:1 besiegte, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

ERMITTLUNGSVERFAHREN EINGELEITET

In der Erklärung der UEFA hieß es: „Gemäß Artikel 31(4) des UEFA-Disziplinarreglements wurde eine Untersuchung wegen des Verdachts auf unangemessenes Verhalten des Spielers des türkischen Fußballverbandes, Merih Demiral, während des Achtelfinalspiels der Europameisterschaft 2024 zwischen Österreich und der Türkei am 2. Juli 2024 in Leipzig, Deutschland, eingeleitet.“

Merih Demiral, der beide Tore für die Nationalmannschaft beim Sieg gegen Österreich erzielte und damit den Einzug ins Viertelfinale sicherte, hatte den sogenannten Wolfsgruß gezeigt.