Minister Yerlikaya reagiert auf Ermittlungsgerüchte: „Eine niederträchtige Lüge“

Innenminister Ali Yerlikaya hat Berichte zurückgewiesen, wonach eine Untersuchung gegen die Art und Weise eingeleitet worden sei, wie der Angreifer, der die Polizistin Şeyda Yılmaz tötete, von der Polizeidienststelle zum Gericht gebracht wurde. Er bezeichnete diese Behauptungen als Lüge.

12punto

Minister Yerlikaya erklärte in einer Stellungnahme auf seinem Social-Media-Account: „Die Behauptungen, dass eine Untersuchung gegen die Art und Weise eingeleitet wurde, wie der Angreifer, der unsere Polizistin Şeyda Yılmaz getötet hat, von der Polizeidienststelle zum Gericht gebracht wurde, sind eine niederträchtige Lüge.

Diesbezüglich wurde weder von unserem Innenministerium noch von unserer Generaldirektion für Sicherheit oder unserem Gouverneursamt eine Untersuchung eingeleitet.

Gegen diejenigen, die diese Falschmeldungen verbreiten, wurden die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet.“

WAS WAR PASSIERT?

Yunus Emre G. (19), der wegen Motorraddiebstahls auf der Polizeiwache Dudullu in Gewahrsam genommen worden war und gegen den bereits 26 Vorstrafen vorlagen, war von der Wache geflohen. Die diensthabenden Polizeibeamten K.H.S. und Şeyda Yılmaz hatten die Verfolgung aufgenommen, um den flüchtigen Verdächtigen zu fassen.

Der Verdächtige Yunus Emre G. wurde nach einer kurzen Verfolgungsjagd gestellt, wobei es zu einem Handgemenge kam.

Nachdem der Verdächtige die Dienstwaffe eines Polizisten an sich genommen und um sich geschossen hatte, wurde die Polizistin Şeyda Yılmaz getötet. Bei dem Vorfall wurden der Polizeibeamte K.H.S. sowie die Mutter des Verdächtigen, P.G. (43), verletzt.