Minister Yumaklı äußert sich nach Hundetötungen: 'Sie sind verpflichtet, Ihre öffentliche Aufgabe zu erfüllen'

Landwirtschafts- und Forstminister İbrahim Yumaklı hat sich zu den Hundetötungen in Niğde und Ankara geäußert. Yumaklı erklärte: "Sie sind verpflichtet, Ihre öffentliche Aufgabe zu erfüllen. Sie haben weder die Möglichkeit noch das Recht zu sagen: 'Ich setze das nicht nach Belieben um'."

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Nachdem das umstrittene Gesetz zu Straßentieren das Parlament passiert hatte, wurden zunächst in Niğde und anschließend im Bezirk Altındağ in Ankara Dutzende Hunde getötet. 

Landwirtschaftsminister Yumaklı äußerte sich Tage später und bezeichnete die Aussage, "dies sei ein Tötungsgesetz, als Leugnung der Tatsachen", während er Folgendes sagte:

"Es sollen keine herrenlosen Tiere und Hunde auf den Straßen sein.

Dass die Weltgesundheitsorganisation die Türkei in die Liste der Länder mit Tollwutrisiko aufgenommen hat, machte all dies eine Lösung erforderlich.

Ich habe mit unserem Bürgermeister von Altındağ gesprochen. Er sagte: 'Sie haben die Situation so weit getrieben. Ich habe von irgendwoher eine Meldung erhalten. Die Tiere hatten einen Unfall, ich scheue mich, sie abzuholen.'

Sie sind verpflichtet, Ihre öffentliche Aufgabe zu erfüllen. Sie haben weder die Möglichkeit noch das Recht zu sagen: 'Ich setze das nicht nach Belieben um'.

Wer möchte, dass sein Kind, wenn es in den Park geht, sich durch eine Gruppe von Tieren, die dort die ganze Nacht verbracht haben, oder durch deren Abfälle eine Krankheit zuzieht?"

CHP-GEMEINDEN WERDEN ES NICHT UMSETZEN

CHP-Chef Özgür Özel hatte kürzlich in einer Erklärung zum Tierschutzgesetz gesagt: "Dieser Gesetzesentwurf verschiebt die Verpflichtung zum Bau von Tierheimen bis 2028. Das bedeutet: 'Es ist kein Geld da. Die Verantwortung liegt bei euch. Die Befugnis liegt bei euch. Die Tiere sind auf der Straße. Tötet sie.' Die CHP-Gemeinden werden das natürlich nicht tun. Aber es wird viele Bürgermeister geben, die das tun werden. Es gibt vage Formulierungen. Es heißt, wenn die öffentliche Sicherheit bedroht ist", hatte er erklärt.