Minister Göktaş kündigt an: Einschränkungen für Social-Media-Plattformen geplant!

Die Ministerin für Familie und soziale Dienste, Mahinur Özdemir Göktaş, sprach in Ankara auf dem „Workshop für Kinder in der digitalen Welt“ sowie bei der Veranstaltung zur „Bekanntgabe der Ergebnisse des Berichts zum Workshop über digitale Abhängigkeit und Familie“. Göktaş äußerte sich zu den aktuellen Plänen für Social-Media-Beschränkungen und erklärte: „Wir planen die Erstellung eines neuen Aktionsplans, um die Nutzung einiger Social-Media-Plattformen zum Schutz unserer Kinder einzuschränken und eine gesunde sowie bewusste Nutzung digitaler Medien zu fördern.“

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Die Ministerin für Familie und soziale Dienste, Mahinur Özdemir Göktaş, nahm in Ankara an einem in einem Hotel organisierten „Workshop für Kinder in der digitalen Welt“ sowie an der Veranstaltung zur „Bekanntgabe der Ergebnisse des Berichts zum Workshop über digitale Abhängigkeit und Familie“ teil. Ministerin Göktaş erklärte, dass sie auf Basis der Strategiepapiere und Aktionspläne für Kinderrechte sowie der Erkenntnisse aus dem Workshop gemeinsam neue Lösungsvorschläge entwickeln wolle. Im Rahmen der Veranstaltung äußerte sich Ministerin Göktaş zur Social-Media-Nutzung von Kindern: „Wir planen die Erstellung eines neuen Aktionsplans, um die Nutzung einiger Social-Media-Plattformen zum Schutz unserer Kinder einzuschränken und eine gesunde sowie bewusste Nutzung digitaler Medien zu fördern.“

„POLITIKEN ZUM SCHUTZ UNSERER KINDER ZU ENTWICKELN, IST UNSER HAUPTZIEL“

Ministerin Göktaş sagte: „Den Workshop, den wir zu diesem Zweck organisiert haben, haben wir im Rahmen unseres Aktionsplans zum Schutz und zur Stärkung der Familie durchgeführt, den wir in fünf Hauptthemen unterteilt haben: globale Risiken und demografischer Wandel, soziale Wohlfahrt, familienorientierte soziale Dienste, Digitalisierung, Umwelt und Katastrophen. Wir haben diesen Workshop im Einklang mit unserem Ziel der ‚Unterstützung der Familie im Digitalisierungsprozess‘ organisiert, um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft besser zu verstehen. Im Rahmen des Aktionsplans ist die Entwicklung von Lösungen zum Schutz von Kindern vor Bedrohungen wie digitaler Abhängigkeit, Cybermobbing und unangemessenen Inhalten ein wichtiger Punkt, auf den wir uns konzentrieren. Ein weiteres Thema, das wir als wichtig erachten, ist die Minimierung der Auswirkungen digitaler Umgebungen auf die psychische Gesundheit von Familienmitgliedern sowie der Risiken sozialer Isolation. In diesem Sinne gehören die Entwicklung familienorientierter Digitalisierungsstrategien, Beratungsprogramme und Sensibilisierungskampagnen zu den Zielen unseres Aktionsplans. In diesem Rahmen gehört es zu unseren Hauptzielen, Politiken zu entwickeln, die die Familie unterstützen und unsere Kinder schützen.“

„KINDER NUTZEN AM HÄUFIGSTEN INSTAGRAM“

Göktaş erklärte: „Es gab einen Tisch für Erwachsene, an dem die Eltern saßen, und einen zweiten Tisch für die Kinder. Der dritte Tisch war für Experten, die in diesem Bereich aktiv arbeiten. Bei den bisherigen Studien wurden immer nur die Experten angehört. Wir hingegen haben die Betroffenen an den Tischen für Eltern und Kinder angehört, um beide Perspektiven aufzuzeigen. Hier möchte ich besonders betonen: Wir haben zum ersten Mal in der Türkei eine Studie durchgeführt, an der sowohl Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren als auch ihre Eltern teilgenommen haben. Denn der wichtigste Grund, warum wir uns mit diesem Thema befassen, sind unsere Kinder. Wir haben unsere Kinder gefragt: ‚Wie viel Zeit verbringt ihr in digitalen Medien?‘ Die Mehrheit der Kinder gab an, dass sie täglich 3 bis 5 Stunden mit digitalen Geräten verbringen. Ich möchte besonders betonen, dass dies für ein Kind im Wachstumsalter eine nicht zu unterschätzende Zeitspanne ist. Als wir nach den Plattformen fragten, die sie am häufigsten nutzen, erhielten wir von der befragten Arbeitsgruppe meist die Antwort Instagram. Darauf folgen YouTube und TikTok.“

„WIR PLANEN EINSCHRÄNKUNGEN FÜR EINIGE SOCIAL-MEDIA-PLATTFORMEN“

Ministerin Göktaş sagte: „In Australien wurde ein Gesetzentwurf verabschiedet, der das weltweit umfassendste Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige vorsieht. Auch Länder der Europäischen Union haben zur Bekämpfung von Bildschirmsucht und Cybermobbing Verbote für die Nutzung von Smartphones in Schulen eingeführt. Einige Länder führen aus moralischen Gründen und Gründen der nationalen Sicherheit Beschränkungen für Social-Media-Plattformen ein. Wir müssen unsere Kinder vor dem Risiko der digitalen Abhängigkeit schützen, die heute zu einem ernsthaften Problem geworden ist. Seit dem Tag, an dem wir unser Amt angetreten haben, arbeiten wir intensiv daran, ein für unser Land spezifisches Modell zu entwickeln. Als Ergebnis unserer Arbeit haben wir erkannt, dass eine gesetzliche Regelung für digitale Medien und Spieleplattformen unerlässlich ist. Unter Berücksichtigung ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung bereiten wir eine Gesetzgebung vor, die Social-Media- und digitale Spieleplattformen für Kinder unter 16 Jahren regelt. Mit dieser gesetzlichen Regelung, die unter der führenden Rolle unseres Ministeriums und unter aktiver Beteiligung aller Parteien umgesetzt wird, wollen wir unseren Kindern eine sicherere digitale Welt bieten. Darüber hinaus planen wir die Erstellung eines neuen Aktionsplans, um die Nutzung einiger Social-Media-Plattformen zum Schutz unserer Kinder einzuschränken und eine gesunde sowie bewusste Nutzung digitaler Medien zu fördern.“