Ministerium äußert sich zu Vorwürfen bezüglich des Gold-Tracking-Systems

Es wurde klargestellt, dass Berichte, wonach das Edelmetall-Tracking-System dazu diene, die Goldbestände der Bürger zu überwachen, nicht der Wahrheit entsprechen; das System ziele lediglich darauf ab, Fälschungen zu verhindern.

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In den letzten Tagen aufkommende Behauptungen bezüglich des Edelmetall-Tracking-Systems (KMTS) haben in der Öffentlichkeit für Verwirrung gesorgt. Berichte, wonach das System von der Generaldirektion der Münzprägeanstalt (Darphane ve Damga Matbaası Genel Müdürlüğü) eingeführt werde und das privat gelagerte Gold der Bürger überwacht werden solle, wurden durch eine Stellungnahme des Ministeriums für Schatz und Finanzen dementiert.

In der Erklärung wurde betont, dass das Hauptziel der Einführung des KMTS darin bestehe, die Produktion von gefälschtem oder minderwertigem Gramm-Gold auf den Märkten zu verhindern und einen Schritt zum Schutz der Bürger vor Benachteiligungen darstelle. Im Rahmen des KMTS werde das von Raffinerien produzierte Gold ab einem Gramm mit Standard-Identifikationsmethoden verpackt, wobei Informationen über den Hersteller, das Produktionsdatum sowie ein eindeutiger Code angebracht und alle diese Daten registriert würden.

Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass die Behauptung, das System sei eine "offene Vermögensüberwachung", sowie Einschätzungen, wonach "Gold ohne Beleg nur noch als gelbes Metall betrachtet werde", unbegründet seien. Das Ministerium erklärte, dass solche Nachrichten Manipulationen enthielten und dazu führten, dass Bürger in die Irre geführt würden.

In der Erklärung hieß es dazu:

"Es findet keinerlei Überwachung oder Registrierung darüber statt, wer das im Rahmen des KMTS produzierte Gold kauft oder verkauft. Die Bewertung des KMTS als Vermögensüberwachung ist lediglich eine Irreführung der Öffentlichkeit. Behauptungen, dass Bürger ihr Gold nicht mehr verkaufen, nicht in das System einbringen oder mit diesem Gold kein Eigentum erwerben könnten, entsprechen nicht der Wahrheit."

Es wurde daran erinnert, dass Bürger ihr Gold weiterhin über Banken, Juweliere oder autorisierte Finanzinstitute verkaufen können und es keine Hindernisse für Transaktionen mit Ersparnissen gebe. Es wurde unterstrichen, dass Transaktionen über Banken und Finanzinstitute ab einem Betrag von 30.000 Lira eine Regelung seien, die bereits für alle Arten von Waren gelte, nicht nur für Gold.

Darüber hinaus wurde erklärt, dass das Ministerium seine rechtlichen Schritte gegen alle irreführenden und beunruhigenden Beiträge und Nachrichten bezüglich des Systems in vollem Umfang ausschöpfen werde. Ziel der Regelung sei es, ein sicheres Umfeld für den Kauf und Verkauf auf dem Goldmarkt zu schaffen und ein System zu etablieren, das sowohl Verbraucher als auch Juweliere schützt.