Ministerium ergreift Maßnahmen bezüglich Nachtclubs
Nach Berichten, wonach in einigen Nachtclubs in Ankara minderjährige Mädchen zur Arbeit gezwungen wurden, gab das Ministerium für Familie und soziale Dienste bekannt, dass der Vorfall bereits im vergangenen Jahr aufgedeckt und die Kinder unter staatlichen Schutz gestellt wurden.
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Das Ministerium für Familie und soziale Dienste hat eine Stellungnahme zu den in den Medien verbreiteten Vorwürfen veröffentlicht, wonach in einigen Unterhaltungslokalen in Ankara minderjährige Mädchen zur Arbeit gezwungen wurden. Das Ministerium erklärte, dass der Vorfall bereits im vergangenen Jahr aufgedeckt wurde und es sich nicht, wie in den Berichten behauptet, um einen aktuellen Sachverhalt handele.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die betroffenen Kinder im September und Oktober des vergangenen Jahres in die Obhut der Ministeriumseinheiten gelangten und nach der Aufnahme ihrer Aussagen durch eine Strafanzeige des Ministeriums ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde. Die Behörden gaben an, dass mit dem Einschalten der Justizbehörden eine Untersuchung eingeleitet und die Mädchen umgehend unter staatlichen Schutz gestellt wurden.
Das Ministerium teilte zudem mit, dass nach der bei der Staatsanwaltschaft eingereichten Strafanzeige Operationen gegen die betreffenden Nachtclubs durchgeführt wurden und die festgenommenen Verdächtigen inhaftiert wurden.
GEHEIMHALTUNGSBESCHLUSS IM LAUFENDEN ERMITTLUNGSVERFAHREN
Das Ministerium, das Informationen zum Ermittlungsprozess gab, kündigte an, dass im Interesse des Kindeswohls ein Geheimhaltungsbeschluss für die Akte erlassen wurde. „Der Schutz unserer Kinder vor jeglicher Vernachlässigung und Missbrauch ist unsere oberste Priorität. Wir werden keinerlei Vernachlässigung oder Missbrauch tolerieren, die die Sicherheit unserer Kinder gefährden, und unser Kampf in diesem Bereich wird entschlossen fortgesetzt. Um sicherzustellen, dass unsere Kinder in einer friedlichen und sicheren Zukunft aufwachsen, werden wir ihnen weiterhin mit all unseren Mitteln zur Seite stehen. Als Ministerium werden wir uns dem Verfahren anschließen und den juristischen Prozess akribisch verfolgen, damit die Täter die härtesten Strafen erhalten.“ Mit dieser Erklärung wurde der Ansatz der Institution unterstrichen.