Ministerium gibt bekannt: Strafe für Arbeitgeber nach Entlassung von Polonez-Arbeitern

Das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit gab bekannt, dass gegen den Arbeitgeber der Polonez-Fabrik in Istanbul-Çatalca eine Geldstrafe in Höhe von 2.009.560 Lira verhängt wurde, nachdem 145 Arbeiter wegen ihrer Teilnahme an gewerkschaftlichen Organisationsbemühungen entlassen worden waren.

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Das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit hat bekannt gegeben, dass gegen den Arbeitgeber der in Istanbul-Çatalca ansässigen Polonez-Fabrik eine Strafe verhängt wurde, nachdem 145 Arbeiter entlassen worden waren, weil sie sich an gewerkschaftlichen Organisationsaktivitäten beteiligt hatten.

Laut der Erklärung des Ministeriums erstellte die dem Ministerium unterstellte Direktion für Beratung und Inspektion einen Inspektionsbericht bezüglich der Entlassung von 13 Arbeitern, die sich gewerkschaftlich organisiert hatten, sowie 132 weiteren Arbeitern, die gegen diese Entlassungen protestiert hatten.

Als Ergebnis der Untersuchungen wurde entschieden, gegen den Arbeitgeber für 141 Arbeiter, deren Arbeitsverträge aufgrund von gewerkschaftlichem Druck beendet wurden, ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 1.211.190 Lira zu verhängen, was 8.590 Lira pro Person entspricht. 

Darüber hinaus wurde aufgrund der Tatsache, dass der Arbeitgeber 145 Arbeiter massenhaft entließ, ohne dies der türkischen Arbeitsagentur (İŞKUR) zu melden, ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 798.370 Lira gefordert, was 5.506 Lira pro Person entspricht.

STRAFANZEIGE BEI DER GENERALSTAATSANWALTSCHAFT EINGEREICHT 

In der Erklärung wurde zudem mitgeteilt, dass bei der Generalstaatsanwaltschaft Strafanzeige gegen den Arbeitgeber erstattet wurde, der durch die Entlassung gewerkschaftlich organisierter Arbeiter rechtswidrig gewerkschaftliche Aktivitäten am Arbeitsplatz behindert hat.