Ministerium gibt bekannt: Untersuchung zu umstrittenen Immobilienanzeigen eingeleitet

Anzeigen mit Formulierungen wie „Nach Fertigstellung des U-Bahn-Baus wird der Preis um 1 Million TL steigen“ und „Wenn die Wohnungsbaukredite günstiger werden, steigt der Preis“ sind in den Fokus der Untersuchungen des Handelsministeriums geraten.

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Das Handelsministerium hat nach Hinweisen auf Preissteigerungen in einigen Immobilienanzeigen auf Online-Plattformen eine Untersuchung eingeleitet. Insbesondere Anzeigen, die Formulierungen wie „Wenn die Wohnungsbaukredite günstiger werden, steigt der Preis“ und „Nach Fertigstellung des U-Bahn-Baus wird der Preis um 1 Million TL steigen“ enthielten, haben Vorwürfe der Marktmanipulation aufkommen lassen.

ANZEIGEN IM FOKUS DES MINISTERIUMS 

In den Beschreibungen einiger Immobilienanzeigen auf Online-Immobilienportalen wurde darauf hingewiesen, dass die Preise steigen würden, sobald die Zinssätze für Wohnungsbaukredite sinken oder U-Bahn-Projekte abgeschlossen sind. Diese Formulierungen stießen sowohl bei Verbrauchern als auch bei Branchenvertretern auf Kritik. Das Handelsministerium, das die Vorwürfe prüft, wonach die Anzeigen zu Marktspekulationen führen könnten, gab bekannt, dass eine Untersuchung zu diesem Thema eingeleitet wurde.

STELLUNGNAHME EINES MINISTERIUMSVERTRETERS 

Der Presseberater des Handelsministeriums, Bekir Kaplan, erklärte dazu Folgendes:

„Die heute in einigen Medien aufgegriffenen Immobilienanzeigen, die Formulierungen wie ‚Nach Fertigstellung des U-Bahn-Baus wird der Preis um 1 Million TL steigen‘ und ‚Wenn die Wohnungsbaukredite günstiger werden, steigt der Preis‘ enthalten, wurden von unserem Ministerium zur Prüfung aufgenommen.“ Kaplan betonte, dass solche Formulierungen gegen Verbraucherrechte verstoßen könnten und dass notwendige Schritte unternommen würden, um manipulative Preisbewegungen zu verhindern.