Ministerium gibt Schließung der Durchlässe zum Euphrat bekannt
Nach dem tragischen Vorfall in der Goldmine im Landkreis İliç in Erzincan gab das Ministerium bekannt, dass die Durchlässe zum Euphrat geschlossen wurden.
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In der Mine, die am 21. Juni 2022 wegen eines Zyanidaustritts vorübergehend geschlossen, später jedoch wieder in Betrieb genommen wurde, kamen bei einem Erdrutsch 9 Bergleute ums Leben. Nach diesem tragischen Ereignis ergriffen die Behörden aufgrund der Sorge vor einem möglichen Leck in Richtung des Euphrat Maßnahmen und beschlossen, die Verschlussklappen der Durchlässe zu schließen, an denen der Sabırlı-Bach in den Euphrat mündet.
'WIR HABEN DIE DURCHLÄSSE DES SABIRLI-BACHS ZUM EUPHRAT SCHLIESSEN LASSEN'
Beamte des Umweltministeriums erklärten dazu: "Wir sind mit allen Mitteln unseres Staates vor Ort. Die Such- und Rettungsarbeiten werden unter der Koordination der AFAD fortgesetzt. Darüber hinaus haben wir unmittelbar nach dem Erdrutsch unsere zentralen Inspektions-Teams sowie die Teams der Provinzdirektion unverzüglich in das Gebiet entsandt. Um zu verhindern, dass das beim Erdrutsch abfließende Material den Euphrat erreicht, haben wir die Verschlussklappen des Durchlasses, an dem der Sabırlı-Bach in den Euphrat mündet, schließen lassen. Unsere Teams setzen ihre Arbeit vor Ort fort, und wir verfolgen die Entwicklungen mit größter Sorgfalt", hieß es in der Stellungnahme.
GOUVERNEUR: KEIN EINDRINGEN IN DEN EUPHRAT, WENN ES SO WÄRE, WÜRDE ICH ES MELDEN
Der Gouverneur von Erzincan, Hamza Aydoğdu, der die Region inspizierte, erklärte hingegen, dass kein Leck in den Euphrat vorliege: "Derzeit ist so etwas nicht der Fall. Wenn es so wäre, würde ich es Ihnen mitteilen. Momentan gibt es kein Eindringen in den Euphrat. Es hat einen Erdrutsch gegeben. Außer dem Erdrutsch gibt es kein weiteres Problem. Alle Teams treffen ein. Sie werden alle Kontrollen durchführen. Derzeit gibt es keinerlei Abfluss in den Euphrat", so seine Erklärung.