Das Ministerium hatte Signale gegeben: Wird die wöchentliche Arbeitszeit auf 35 Stunden gesenkt?

Es wird behauptet, dass das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit eine Neuregelung der wöchentlichen Arbeitszeiten plant, wonach die wöchentliche Arbeitszeit von 45 auf 40 Stunden reduziert werden soll.

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In vielen Ländern, insbesondere in den EU-Staaten, ist die wöchentliche Arbeitszeit geringer als in der Türkei. 

Zuletzt stiegen die Erwartungen in diesem Punkt, nachdem Deutschland das 4-Tage-Arbeitsmodell eingeführt hat.

Einem Bericht von Sabah zufolge ist geplant, die wöchentliche Arbeitszeit von 45 auf 40 Stunden zu senken.

In der Türkei wurde die Arbeitszeit mit dem Arbeitsgesetz von 1936 auf 8 Stunden täglich und 48 Stunden wöchentlich festgelegt. Im Pressearbeitsgesetz und im Seearbeitsgesetz beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 48 Stunden, während sie für andere Berufsgruppen bei 45 Stunden liegt. 

Mit der neuen Regelung ist vorgesehen, die entsprechenden Arbeitszeiten für alle Beschäftigten auf 35 bis 40 Stunden zu reduzieren.

DAS MINISTERIUM HATTE ES ANGEKÜNDIGT

Der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, hatte sich in den vergangenen Monaten wie folgt zu der geplanten Regelung der Arbeitszeiten geäußert:

"Um die Nachhaltigkeit der Sozialversicherungsanstalt zu stärken, werden wir flexible Arbeitsformen mit einem Ansatz verbreiten, der die Menschen dazu ermutigt, länger im Erwerbsleben zu bleiben, und der Gerechtigkeit sowie das versicherungsmathematische Gleichgewicht in den Vordergrund stellt. Wir werden die sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften und Praktiken an die sich wandelnden Bedingungen des Arbeitsmarktes und an flexible Arbeitsformen der neuen Generation anpassen. Wir werden die Beitragsbasis erweitern, indem wir datenanalysierte und risikoorientierte Prüfaktivitäten im Kampf gegen informelle Beschäftigung und informelle Entlohnung verstärken"