Ministerium reagiert auf Vorwürfe über Öltransporte nach Israel

In den vergangenen Tagen standen Berichte über angebliche Öltransporte von Ceyhan nach Israel im Fokus der Öffentlichkeit. Das Ministerium für Energie und Natürliche Ressourcen hat eine schriftliche Stellungnahme zu diesen Vorwürfen veröffentlicht.

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Das Ministerium für Energie und Natürliche Ressourcen hat auf die Vorwürfe reagiert, wonach Öl von Ceyhan nach Israel transportiert worden sei. 

Das Ministerium gab eine schriftliche Erklärung zum Verkaufsprozess von Rohöl ab, das über die Baku-Tiflis-Ceyhan-Ölpipeline (BTC) transportiert wird.

In der Erklärung heißt es: "Die Behauptungen, dass Öl von Ceyhan nach Israel transportiert werde und die Türkei dies zulasse, sind völlig unbegründet."

'KEINE VERLADUNG NACH ISRAEL ERFOLGT'

Es wurde betont, dass die Unternehmen, die das Öl über die BTC transportieren und vom Hafen Ceyhan aus auf den Weltmärkten verkaufen, die Entscheidung der Türkei, den Handel mit Israel einzustellen, respektieren und dass keine Verladungen mit dem Zielhafen Israel stattgefunden haben.

In der Erklärung wurde zudem Folgendes festgehalten:

"Die BTC wird auf der Grundlage des am 18. November 1999 zwischen der Türkei, Aserbaidschan und Georgien unterzeichneten internationalen Abkommens sowie der dazugehörigen Gaststaat-Abkommen betrieben. Der Betrieb des türkischen Abschnitts der Pipeline wird von BOTAŞ International AŞ im Rahmen des mit den BTC-Partnern unterzeichneten Betriebsvertrags durchgeführt. Im Rahmen der genannten Verträge hat BOTAŞ International AŞ, die die Pipeline betreibt, keinerlei Beteiligung oder Verfügungsgewalt über den Kauf und Verkauf des Öls."