Ministerium wird aktiv: Außerordentliche Sitzung nach Skandal-Aufnahmen in Marmaris

Die in den sozialen Medien verbreiteten und als „Apache-Tanz“ bezeichneten obszönen Aufnahmen aus Marmaris haben in der Öffentlichkeit für große Empörung gesorgt. Auf Anweisung des Innenministeriums wurden die Kontrollen in den Tourismusregionen verschärft, während einer der Betriebe in Muğla für drei Tage geschlossen wurde. Die in Muğla außerordentlich zusammengekommenen Gouverneure koordinierten Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

12punto

Der Vorfall, der nach der Verbreitung von Aufnahmen des sogenannten „Apache-Tanzes“ in Marmaris für öffentliche Empörung sorgte, hat durch die Schließung der betroffenen Betriebe durch das Gouverneursamt von Muğla eine neue Dimension erreicht. Das Innenministerium hat eine außerordentliche Koordinierungssitzung einberufen, um ähnliche Vorfälle in Tourismusregionen zu unterbinden.

4 GOUVERNEURE BEAUFTRAGT

Auf Anweisung des Innenministeriums trafen sich der Gouverneur von Muğla, İdris Akbıyık, der Gouverneur von Antalya, Hulusi Şahin, der Gouverneur von Aydın, Yakup Canbolat, und der Gouverneur von Balıkesir, İsmail Ustaoğlu, in Muğla. An der Sitzung, die unter dem Vorsitz des stellvertretenden Innenministers Münir Karaloğlu stattfand, nahmen auch die Polizeichefs, Gendarmeriekommandanten und Tourismusdirektoren der vier Provinzen teil.

MASSNAHMEN DISKUTIERT

Bei dem Treffen, das unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, wurden die in den sozialen Medien verbreiteten obszönen Tanzaufnahmen sowie weitere Probleme in den Tourismusregionen erörtert. Es wird erwartet, dass die bei der Sitzung getroffenen Entscheidungen durch eine Presseerklärung des stellvertretenden Ministers Münir Karaloğlu der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden.

3 TAGE SCHLIESSUNG

Das Gouverneursamt von Aydın hat den Betrieb infolge der in den sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen für drei Tage von der Tätigkeit ausgeschlossen. Das Gouverneursamt erklärte, dass keinerlei Situationen toleriert würden, die den Tourismus negativ beeinflussen, und dass die Kontrollen fortgesetzt würden.