Misshandlung eines 14-Jährigen in Ankara! Er würgte ihn und warf ihn zu Boden

In Keçiören soll ein Mitarbeiter eines Betriebs einen 14-jährigen Jungen misshandelt haben, weil dieser auf das Dach gestiegen war. Die Mutter des Jungen erstattete Anzeige gegen den Angreifer und erklärte, dass ihr Sohn sonderpädagogischen Förderbedarf habe und gegen einen Hirntumor kämpfe.

İHA

Der Vorfall ereignete sich am 3. Mai in einem Park in Keçiören. Behauptungen zufolge stieg der 14-jährige A.E.K. während des Spielens mit Freunden auf das Dach eines im Park ansässigen Betriebs. Nachdem der Mitarbeiter E.A. den auf das Dach gestiegenen A.E.K. beschimpft hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden. Als der Streit eskalierte, würgte E.A. den Jungen und misshandelte ihn. A.E.K. stürzte zu Boden und erlitt durch die Schläge Prellungen am Körper. Die Mutter, Nasibe Zeynep Çelen, begab sich daraufhin zu dem besagten Betrieb und stellte den Angreifer zur Rede. Mutter Çelen, die die Momente mit ihrem Mobiltelefon aufzeichnete, erklärte, dass sie Anzeige gegen den Mitarbeiter erstattet hätten. Çelen betonte, dass ihr Sohn Lernschwierigkeiten habe und gegen einen Hirntumor kämpfe, und erklärte, dass sie nicht von ihrem Recht auf Gerechtigkeit ablassen werde.

"ER HAT MEINEN SOHN BESCHIMPFT"

Die Mutter Nasibe Çelen äußerte sich zu dem Vorfall wie folgt: "Mein Sohn rief an und sagte, dass er misshandelt wurde. Ich fragte, was passiert sei. Ich ging zum Tatort. Mein Sohn war beim Spielen mit Freunden auf das Dach eines Betriebs gestiegen. Der Ladenmitarbeiter reagierte darauf und beschimpfte ihn. Als mein Sohn ihm sagte, dass er ihn nicht beschimpfen solle, kam es zum Streit. Danach würgte er meinen Sohn. Es kam zu einem Handgemenge. Mein Sohn fiel auf eine felsartige Stelle. Wir gingen ins Krankenhaus. Wir haben ein Attest über die Misshandlungen erhalten. Wir sind zur Polizei gegangen und haben Anzeige erstattet."

"MEIN KIND KÄMPFT GEGEN EINEN HIRNTUMOR"

Die Mutter Çelen erklärte, dass ihr Kind eine besondere Situation habe und aufgrund eines Hirntumors in Behandlung sei, und sagte:

"Mein Sohn hat Prellungen am Rücken, am Arm, an den Rippen und am Hals erlitten. Er ist ein Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Er hat eine Lernschwäche von 20 Prozent und kämpft zudem gegen einen Hirntumor. Der Angreifer hätte ihn lediglich verwarnen müssen. Oder er hätte den Sicherheitsdienst des Parks informieren sollen. Mein Kind ist auch psychisch von diesem Vorfall betroffen. Mein Sohn ist sehr nervös geworden. Wenn ich das Thema anspreche, sagt er, dass er nicht darüber reden möchte. Gestern fing er im Auto plötzlich an, um sich zu schlagen. Ich möchte nicht, dass der Angreifer ungestraft davonkommt. Der Angreifer sagte nach dem Vorfall zu meinem Sohn: 'Ich habe hier schon viele Kinder geschlagen und verjagt'."