MIT-Chef Kalın führt Gipfelgespräche in Damaskus! Thema: Waffenabgabe der PKK
Der Präsident des türkischen Geheimdienstes (MIT), İbrahim Kalın, reiste nach Syrien und führte dort kritische Gespräche mit Präsident Ahmed Schara, Außenminister Assad Hassan Schaibani und Geheimdienstchef Hussein al-Salame. Auf der Agenda standen Themen wie Grenzsicherheit, die Flüchtlingskrise, der Kampf gegen die PKK/YPG sowie die politische Zukunft Syriens.
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Der Präsident des türkischen Geheimdienstes (MIT), İbrahim Kalın, traf in Syrien mit dem syrischen Präsidenten Ahmed Schara, Außenminister Assad Hassan Schaibani und dem Geheimdienstchef Hussein al-Salame zusammen.
Nach Informationen aus Sicherheitskreisen traf sich Kalın gestern in Syrien mit Präsident Schara, Außenminister Schaibani und Geheimdienstchef al-Salame.
Bei dem Treffen, bei dem die bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien erörtert wurden, wurde die Bedeutung der territorialen Integrität, Souveränität und politischen Stabilität Syriens unterstrichen und bekräftigt, dass die Türkei Syrien stets zur Seite stehen werde.
Während des Gesprächs wurden Themen wie die Waffenabgabe der Terrororganisation PKK/YPG und deren Integration in das neue Syrien, die Grenzsicherheit, die Verwaltung der Grenzübergänge sowie die Übergabe von Gefängnissen und Lagern, in denen sich IS-Mitglieder befinden, an die Regierung diskutiert. Dabei wurde betont, dass die Türkei bereit sei, der Regierung in Damaskus jede benötigte Unterstützung zukommen zu lassen.
Im Rahmen der regionalen Entwicklungen wurden zudem die Angriffe und Luftraumverletzungen Israels in Syrien sowie die Aufhebung aller Sanktionen gegen Syrien thematisiert. Auch der Kampf gegen den IS und die freiwillige sowie sichere Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihr Heimatland waren Gegenstand der Beratungen.