Mit Murat Kurums Ernennung zum Minister könnte 'Kanal Istanbul' wieder auf die Tagesordnung kommen
Durch ein im Amtsblatt veröffentlichtes Dekret ist Murat Kurum wieder in das Kabinett eingetreten. Obwohl er das Rennen um das Bürgermeisteramt in Istanbul verloren hatte, wurde er erneut ins Kabinett berufen, was für Unverständnis sorgte. Nun wurde eine brisante Behauptung über Murat Kurum aufgestellt.
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Der Vorstandsvorsitzende von MAK Danışmanlık, Mehmet Ali Kulat, äußerte in einer Live-Sendung bei Halk TV eine bemerkenswerte Behauptung über Murat Kurum, der in das Kabinett zurückgekehrt ist.
"DIE ERNEUTE ERNENNUNG VON KURUM IST NICHT ÜBERRASCHEND"
Kulat erklärte, dass die erneute Ernennung von Murat Kurum durch den AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, trotz dessen Wahlniederlage, nicht überraschend sei: "Dass Murat Kurum nach seiner Niederlage bei der Wahl in Istanbul zurückgekehrt ist, ist nicht sehr überraschend; auch Mehmet Özhaseki hatte die Wahlen in Ankara verloren. Diese Situation wirft in der eigenen Parteibasis die Frage auf: 'Gibt es keine anderen erfolgreichen Namen?'"
Kulat äußerte, dass mit der Rückkehr von Kurum das Projekt Kanal Istanbul wieder auf die Tagesordnung kommen werde, und sagte weiter:
"Dass Erdoğan den bei der Wahl unterlegenen Murat Kurum erneut ernannt hat, ist nicht nachvollziehbar, aber es gibt das Projekt Kanal Istanbul, das während der Wahlperiode kaschiert wurde.
In den kommenden Tagen könnte Kurum mit diesem Projekt der IMM gegenübertreten. Mit der Ankunft von Murat Kurum wird das Projekt Kanal Istanbul definitiv auf die Tagesordnung kommen. Denn sie haben sehr große Investitionen in den Gebieten rund um den Kanal Istanbul getätigt."