Mord an Minguzzi als organisierte Kriminalität eingestuft

Die Ermittlungen zum Mord an Mattia Minguzzi wurden auf den Bereich der organisierten Kriminalität ausgeweitet.

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Im Fall des 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, der in Kadıköy, Istanbul, bei einem Messerangriff ums Leben kam, gibt es eine wichtige Entwicklung.

Der Anwalt der Familie Minguzzi, Rezan Epözdemir, teilte über seinen Social-Media-Account mit, dass die nach dem Vorfall eingeleiteten Ermittlungen nun unter den Tatbestand der „organisierten Kriminalität“ fallen.

Rechtsanwalt Epözdemir, der auch einen Screenshot einer Drohnachricht veröffentlichte, erklärte in seinem Beitrag:

„Journalistenkollegen fragen nach: Nach der Ermordung unseres Kindes Ahmet Minguzzi und aufgrund der Drohungen gegen die Mandantenfamilie, deren Mitglieder, uns selbst sowie einige Journalisten, hat die Generalstaatsanwaltschaft von Anadolu ein Schreiben an die Abteilung für organisierte Kriminalität gerichtet, um festzustellen, ob die Täter eine organisierte Struktur bilden; entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

Diese Nachrichten und Drohungen können uns nicht einschüchtern oder ängstigen, wir haben keine Angst.

Sowohl die Mandantenfamilie Minguzzi als auch wir werden unseren juristischen Kampf bis zum Ende fortsetzen, damit der Gerechtigkeit Genüge getan wird und diese Kreaturen beispielhaft bestraft werden.“