Mord in Pendik: Beim Geldabheben am Bankautomaten erschossen
In Istanbul-Pendik sind Details zum Mord an dem 37-jährigen Geschäftsmann Emrah Akyıldız bekannt geworden. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um den 36-jährigen H.I. handelt. Es wurde festgestellt, dass der Verdächtige zwei Tage zuvor gemeinsam mit einer georgischen Staatsbürgerin namens N.T. in einem Hotel eingecheckt hatte und sie das Hotel am Tag des Mordes verließen.
İHA
Müslim SARIYAR/12punto.com.tr
Bei dem Vorfall, der sich mittags im Stadtteil Güllübağlar in Pendik ereignete, wurde der Geschäftsmann Emrah Akyıldız (37), der mit seinem Fahrzeug aus seiner Wohnanlage kam, während er an einem Geldautomaten am Straßenrand Geld abhob, Opfer eines bewaffneten Angriffs und getötet. Während der mutmaßliche Täter vom Tatort floh, kamen Details zu dem Vorfall ans Licht.
IDENTITÄT FESTGESTELLT
Nach dem Vorfall leiteten die Teams der Polizeidirektion des Bezirks Pendik und der Mordkommission Ermittlungen ein. Die Polizeibeamten werteten die Aufnahmen der Überwachungskameras in der Umgebung aus und nahmen den Verdächtigen ins Visier. Basierend auf den Bildern der Flucht des Verdächtigen, die von der Überwachungskamera aufgezeichnet wurden, konnte die Identität des Täters in kurzer Zeit ermittelt werden. Es wurde festgestellt, dass es sich bei dem mutmaßlichen Mörder um den 36-jährigen H.I. handelt.
VOR ZWEI TAGEN IM HOTEL EINGECHECKT
Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Person namens H.I. zwei Tage zuvor gemeinsam mit einer 45-jährigen georgischen Staatsbürgerin namens N.T. in einem Hotel in Pendik eingecheckt hatte. Die Ermittlungen ergaben zudem, dass der Verdächtige und die Frau das Hotel am Morgen des Vorfalls verließen.
10 TAGE LANG VERFOLGT
Das Foto des identifizierten Verdächtigen wurde den Augenzeugen des Vorfalls gezeigt. Es wird behauptet, dass der Verdächtige, der von den Augenzeugen wiedererkannt wurde, bereits 10 Tage zuvor in der Gegend gesichtet worden war.
PISTOLE UND GEGENSTÄNDE GEFUNDEN
Bei dem Vorfall, der als ein nach 10-tägiger Beobachtung geplanter Mord eingestuft wurde, konnte die Pistole, die der Täter auf der Flucht in ein unbebautes Gelände geworfen hatte, sichergestellt werden. Die in der Umgebung ermittelnden Polizeiteams fanden zudem in einem Müllcontainer ein Paar weiße Bluetooth-Kopfhörer, eine schwarze Mütze, eine 9-mm-Patronenhülse sowie ein deformiertes Projektil. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Mörder läuft auf Hochtouren.