Morddrohungen gegen streikende TOKİ-Arbeiter: „Wir erschießen euch, es wird Blut fließen!“

16 Bauarbeiter, die auf einer Baustelle der TOKİ in Niğde tätig sind und seit genau 5 Monaten keinen Lohn erhalten haben, wurden von den gegebenen Versprechen enttäuscht. Die Geschäftsführung des Subunternehmens Doruk İnşaat, das sich nicht an das selbst erstellte Protokoll hielt, bedrohte die versammelten Arbeiter mit dem Tod. Die Arbeiter warten weiterhin auf die Auszahlung ihrer ausstehenden Löhne.

Hazal Güven

Hazal Güven - 12punto.com.tr

16 Bauarbeiter, die auf einer Baustelle der TOKİ in Niğde beschäftigt sind, begannen vor einer Woche mit einem Streik, da ihre Gehälter seit 5 Monaten nicht ausgezahlt wurden. Die Arbeiter reisten von Niğde nach Ankara, führten Gespräche mit der TOKİ-Zentrale und erhielten das Versprechen, dass ihre Löhne ausgezahlt würden. Das Subunternehmen Doruk İnşaat akzeptierte jedoch das von seinen eigenen Anwälten erstellte Protokoll nicht und antwortete den Arbeitern: „Holt euch eure Löhne von der TOKİ.“

MORDDROHUNG DURCH SUBUNTERNEHMER: „WIR ERSCHIEẞEN EUCH, ES WIRD BLUT FLIEẞEN“

Die Arbeiter, die erneut vor das TOKİ-Gebäude zogen, werden von niemandem empfangen. Nicht nur, dass den 16 Bauarbeitern keinerlei Erklärung gegeben wurde, die Verantwortlichen des Subunternehmens Doruk İnşaat bedrohten die Arbeiter zudem mit dem Tod, indem sie sagten: „Wir erschießen euch, es wird Blut fließen.“

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Yapı Yol İş, Mustafa Adnan Akyol, erklärte gegenüber 12punto: „Sowohl die Arbeiter als auch ich als Gewerkschaftsvorsitzender werden mit dem Tod bedroht. Hier ist die Sicherheit von niemandem gewährleistet. Auch die TOKİ greift nicht ein.“

„WIR KÖNNEN UNSERE MIETE NICHT ZAHLEN, BEI EINIGEN WURDE DAS GAS ABGEDREHT“

Die 16 streikenden Bauarbeiter haben seit 5 Monaten keine Zahlungen erhalten. Die Gesamtsumme der ausstehenden Löhne beläuft sich auf etwa 6,5 Millionen Lira. Die Arbeiter, die 12punto von ihrem Leid berichteten, sagten: „Es gibt Kollegen, die ihre Miete nicht zahlen können, bei denen das Gas abgedreht wurde. Jeder ist in einer schwierigen Lage. Seit einer Woche schlafen wir in Ankara in Autos, um das zu bekommen, was uns zusteht.“