Mörder Semih Çelik war fünfmal in psychiatrischer Behandlung: Ahmet Hakan fragt: "Wozu sind sie gut?"
Der Chefredakteur der Zeitung Hürriyet, Ahmet Hakan, wies darauf hin, dass der 19-jährige Semih Çelik, der in Istanbul im Abstand von einer halben Stunde İkbal Uzuner und Ayşenur Halil brutal ermordete und anschließend Suizid beging, mehrfach psychiatrische Dienste in Anspruch genommen hatte, und fragte: "Wozu sind diese psychiatrischen Dienste eigentlich gut?"
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Hakan wies darauf hin, dass der Mörder Semih Çelik insgesamt fünf Krankenhausaufzeichnungen hatte und schrieb: "Dieser Verbrecher wurde in der psychiatrischen Abteilung eines staatlichen Krankenhauses untersucht. Das reichte nicht aus, er wurde in der psychiatrischen Abteilung eines Lehrkrankenhauses betreut. Auch das reichte nicht, er wurde zum Patienten in der psychiatrischen Abteilung eines Universitätsklinikums. Das Ergebnis... Keiner von ihnen schlug Alarm. Keiner von ihnen erkannte das Potenzial in diesem Verbrecher. Und dieser psychopathische Mörder lief frei herum."
'IST ES NICHT SELTSAM, DASS KEIN ARZT DIE DIAGNOSE EINER GEFAHR FÜR DIE GESELLSCHAFT STELLTE?'
Hakan fragte im weiteren Verlauf seines Artikels:
"- Ist es normal, dass keiner der psychiatrischen Dienste Alarm schlug?
- Ist es gewöhnlich, dass in keinem der psychiatrischen Dienste gesagt wurde: 'Achtung, hier besteht Gefahr'?
- Ist es nicht seltsam, dass kein Arzt die Diagnose 'gefährlich für die Gesellschaft' stellte?
Wenn sie bei einem Patienten, der mehrfach zu ihnen kam, nicht feststellen konnten, dass er 'psychopathisch genug ist, um jungen Frauen die Köpfe abzuschneiden'...
Wozu sind diese psychiatrischen Dienste dann gut?