Mordverdacht im Fall Ayşegül Eraslan: 'Der blutige Zettel stammt nicht von ihr'
Nachdem die Social-Media-Influencerin Ayşegül Eraslan tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde, werfen Behauptungen aus ihrem engsten Umfeld Zweifel an der Suizid-Theorie auf und bringen einen möglichen Mord ins Gespräch. Insbesondere die Handschrift auf dem veröffentlichten blutigen Zettel sorgt für Diskussionen.
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Ayşegül Eraslan war eine Persönlichkeit, die durch ihre Teilnahme an der Sendung „İşte Benim Stilim“ bekannt wurde und als Designerin Aufmerksamkeit erregte. Die junge Frau wurde vor wenigen Tagen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. In einer ersten Einschätzung wurde die Möglichkeit eines Suizids in Betracht gezogen. Eraslans enges Umfeld betonte jedoch, dass es im Hintergrund des Vorfalls andere Möglichkeiten geben könnte.
DER IN DEN SOZIALEN MEDIEN GETEILTE ZETTEL WIRFT FRAGEN AUF
Einige Beiträge, die Eraslan kurz vor dem Vorfall über ihren eigenen Instagram-Account geteilt hatte, erregten Aufmerksamkeit. In der Nachricht, die einen persönlichen Abschiedscharakter hatte, hieß es: „Es wird Dinge geben, die ich nicht geteilt habe, die ihr nicht wisst, die ich euch nicht erzählt habe. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass ich ein sehr guter Mensch war. Ich habe niemandem etwas Böses getan.“ In einem darauffolgenden Beitrag fiel ein blutiger Zettel auf. Darin wurde darum gebeten, sich gut um ihre Hunde zu kümmern, und sie entschuldigte sich bei ihrem Vater.
Nach den eingegangenen Meldungen trafen Polizei und Rettungskräfte am Tatort ein und stellten den Tod von Ayşegül Eraslan fest. Diese Nachricht löste in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit große Trauer aus.
"DIE HANDSCHRIFT GEHÖRT NICHT AYŞEGÜL"
Eraslans enger Freund, der Fotograf Semih Palancı, äußerte einen schwerwiegenden Verdacht bezüglich ihres Todes. In einer Erklärung über seinen Social-Media-Account behauptete Palancı, dass die Handschrift auf dem von Eraslan geteilten Abschiedszettel nicht von ihr stamme. Palancı drückte dies mit den Worten aus: „Ayşegül hat keinen Suizid begangen. Ayşegül ist Opfer eines Femizids geworden. Wir werden nicht zulassen, dass dieser Vorfall vertuscht wird. Wir wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt und die Verantwortlichen sich vor Gericht verantworten müssen.“
Andererseits gab Palancı an, dass sie gefordert hätten, dass diese Verdachtsmomente, die sie der Polizei gemeldet haben, durch den Autopsiebericht und rechtsmedizinische Untersuchungen geklärt werden. Während die umfassenden Ermittlungen der Polizei und der Rechtsmedizin andauern, wird der Vorfall in alle Richtungen untersucht.
Es wird erwartet, dass die endgültigen Ergebnisse zum Tod von Eraslan in den kommenden Tagen vorliegen werden. Ihre Familie und Freunde fordern von den Behörden eine sorgfältige Untersuchung, um den Vorfall aufzuklären.