Muhittin Böcek hat im Rahmen der IMM-Untersuchung als Zeuge ausgesagt
Mit dem Hochladen der Zusatzakten in das UYAP-System im Korruptionsfall gegen die IMM (Istanbuler Stadtverwaltung) ist ein bemerkenswertes Detail ans Licht gekommen. Es wurde festgestellt, dass der inhaftierte Bürgermeister von Antalya, Muhittin Böcek, in der Akte als „Zeuge“ ausgesagt hat.
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Die öffentliche Aufmerksamkeit richtet sich auf den 9. März 2026, das Datum der ersten Anhörung im IMM-Prozess.
Die Zusatzakten der Anklageschrift, die gegen insgesamt 402 Angeklagte, darunter auch der IMM-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, erstellt wurde, wurden kürzlich in das Nationale Justiznetz-Informationssystem (UYAP) hochgeladen.
Wie aus einem Bericht von Engin Deniz İpek von der Zeitung Cumhuriyet hervorgeht, stieß man bei der Prüfung der dem Fall hinzugefügten Akten auf einen bemerkenswerten Namen.
Es stellte sich heraus, dass der CHP-Bürgermeister von Antalya, Muhittin Böcek, der seit dem 5. Juli im Rahmen einer separaten Untersuchung gegen die Stadtverwaltung von Antalya inhaftiert ist, im Zuge der IMM-Untersuchung als „Zeuge“ ausgesagt hat.
Andererseits waren im Oktober Behauptungen aufgekommen, wonach Böcek bei der Staatsanwaltschaft in Antalya, wo er inhaftiert ist, beantragt habe, von den Bestimmungen zur „tätigen Reue“ zu profitieren.
Nach diesen Behauptungen gab Muhittin Böcek eine Erklärung ab und teilte der Öffentlichkeit mit, dass er keinen Antrag auf Inanspruchnahme der tätigen Reue gestellt habe.