Müjdat Gezen nahm an der Protestaktion der TİP für Can Atalay teil
Der Künstler Müjdat Gezen schloss sich der Sitzstreik-Aktion vor dem Justizpalast Çağlayan für den Abgeordneten der Arbeiterpartei der Türkei (TİP) aus Hatay, Can Atalay, an, der trotz der zweiten Entscheidung des Verfassungsgerichts auf eine „Verletzung seiner Rechte“ weiterhin nicht aus der Haft entlassen wurde.
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Die Arbeiterpartei der Türkei hat vor dem Justizpalast Çağlayan einen Sitzstreik begonnen, bis das 13. Schwurgericht eine Entscheidung im Fall des inhaftierten Gezi-Häftlings und Abgeordneten aus Hatay, Can Atalay, trifft. Der renommierte Künstler Müjdat Gezen kam zum Justizpalast Çağlayan, um den dort begonnenen Sitzstreik zu unterstützen.
Der renommierte Künstler Gezen äußerte sich wie folgt:
"Früher gab es in der Fußballliga eine Mannschaft namens Gerechtigkeit. Wissen Sie das? Gerechtigkeit… Das ist die Wahrheit. Später stieg sie in die zweite Liga ab, dann in die dritte, dann in die Amateurliga und schließlich verschwand sie ganz. So ist das. Die Beschreibung des türkischen Justizsystems sieht genau so aus. Durch ständige Abstiege ist es heute in diesem Zustand gelandet. Man sagte, der Präsident werde eine Erklärung abgeben, und legte diese zeitlich genau auf dieselben Stunden. Nicht im Palast, in der Parteizentrale, nicht in der Zentrale, im Ministerium, hieß es, der Minister werde es verkünden. Das Zentrum für Ablenkung von der Tagesordnung arbeitet hervorragend. Die Richter drinnen arbeiten wohl auch mit Telefonen. Das ist das System. Wo es keine Gerechtigkeit gibt, sind ausländische Investitionen nur heiße Luft. Als ich vor vielen Jahren aus dem Militärdienst zurückkehrte, habe ich meine erste Stimme der Arbeiterpartei der Türkei gegeben. Wenn ich lebe, werde ich auch meine letzte Stimme der Arbeiterpartei geben."