Murat Kurum reagiert scharf auf opportunistisches Unternehmen: 'Macht den Laden dicht'

In Malatya kam heraus, dass ein Unternehmen Beton für 5.000 Lira verkaufte. Kurum kritisierte das Unternehmen scharf und wies den Gouverneur von Malatya, Seddar Yavuz, an, den Betrieb zu schließen.

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Der Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, Murat Kurum, kritisierte bei einem Treffen in Malatya, bei dem er die Bauarbeiten nach dem Erdbeben bewertete, den übermäßigen Anstieg der Betonpreise. Minister Kurum äußerte sich zu dem Beton, der für 5.000 Lira pro Kubikmeter verkauft wurde, mit den Worten: 'Dieser Preis ist inakzeptabel. So eine Geschäftemacherei darf es nicht geben.'

Bei dem Treffen in der Stadtverwaltung von Malatya erklärte Kurum, dass der von einem Unternehmen in der Region verlangte Betonpreis 'viel zu hoch' sei, und äußerte sich wie folgt:

''Wie kann Beton 5.000 TL kosten? Wenn sie den Beton zu diesem Preis verkaufen wollen, dann bauen wir eben mit Stahl. Lösen Sie das. Es gibt Anbieter, die Beton für 1.800 TL liefern. Sagen wir, 2.200 TL wären normal. 2.500 TL, wenn es an einen weit entfernten Ort geliefert wird. Aber 5.000 TL können nicht sein. Wenn es 5.000 TL kostet, steigen wir auf Stahl um, dann gießen sie keinen einzigen Kubikmeter Beton mehr.''

'LASSEN SIE UNS DAS INNERHALB EINER WOCHE KLÄREN'

Kurum wies den Gouverneur von Malatya, Yavuz, an, das Unternehmen zu schließen, falls es die Preise nicht senke. Kurum betonte, dass im Erdbebengebiet Geschäftemacherei betrieben werde und die Preise unter Kontrolle gebracht werden müssten.

Er unterstrich, dass die Baukosten in der Region sinken müssten, und fügte hinzu:

''Ich zahle dort nicht mehr als 3.000 TL für Beton. Wenn Sie es so lösen, dass es 3.000 TL nicht übersteigt, gut; wenn nicht, steige ich auf Stahl um. Sie wollen die Erdbebensituation ausnutzen, so etwas gibt es nicht. Wenn sie Beton für 5.000 Lira verkaufen, dann machen Sie den Laden dicht. Lassen Sie uns das innerhalb einer Woche klären.''

Kurum erklärte, dass die Betonpreise 3.000 Lira nicht überschreiten dürften, andernfalls werde man auf alternative Lösungen ausweichen.