Murat Ongun warnt vor Wahlkalender durch Gerichtsverfahren! Er nennt ein konkretes Datum

Der Vorstandsvorsitzende der İBB Medya AŞ, Murat Ongun, hat die zeitliche Planung der Gerichtsverfahren gegen Ekrem İmamoğlu und die CHP bewertet. In einem auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichten Video warnte Ongun vor dem Wahlprozess und betonte, dass politische Strategien so geplant werden sollten, als stünden die Wahlen in sechs Monaten bevor.

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Der Vorstandsvorsitzende der İBB Medya AŞ, Murat Ongun, der im Rahmen des IBB-Verfahrens unter Beobachtung steht, argumentierte in einem auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichten Video mit dem Titel „Konsens-Spaltung“, dass Präsident Recep Tayyip Erdoğan Methoden, mit denen er in der Vergangenheit erfolgreich war, erneut anwende.

Ongun, der auf seine Eindrücke aus seiner Zeit als Journalist und Berater zurückgriff, sagte: „Mein Eindruck aus meiner Tätigkeit als Journalist und Berater ist folgender: Präsident Erdoğan verwendet bewährte Pläne immer wieder. Er weicht nicht von Plänen ab, die ihm Erfolge gebracht haben.“

ER WIES AUF ÄHNLICHKEITEN ZWISCHEN DEN GERICHTSPROZESSEN HIN

Ongun behauptete, dass es Ähnlichkeiten zwischen den Prozessen im „Ahmak“-Verfahren gegen Ekrem İmamoğlu und dem Verfahren wegen „absoluter Nichtigkeit“ bezüglich des CHP-Parteitags gebe. Er erinnerte daran, dass das Urteil im Fall İmamoğlu etwa sechs Monate vor der Wahl gefällt wurde, und erklärte: „Erdoğan, der gerne mit bewährten Plänen spielt, ließ das Urteil im Ahmak-Prozess sechs Monate vor der Wahl fällen. Sechs Monate nach dem Urteil im Nichtigkeitsprozess entsprechen dem November 2026.“

„ALLE STRATEGIEN SOLLTEN SO AUSGERICHTET SEIN, ALS WÄREN ES NOCH 6 MONATE BIS ZUR WAHL“

Ongun argumentierte, dass Anzeichen für die kommende Periode sichtbar würden und die politischen Vorbereitungen entsprechend getroffen werden müssten. „Alle Strategien sollten so geplant werden, als stünden die Wahlen in sechs Monaten bevor“, sagte Ongun und fügte hinzu, dass kein Politiker einem Gegner, den er auf juristischem Wege ausgeschaltet habe, eine lange Zeit zur Erholung gewähren würde.

Onguns wichtigste Erkenntnisse zusammengefasst:

„Das Ahmak-Verfahren wurde 30 Monate nach der Wahl von İmamoğlu zum IBB-Bürgermeister entschieden. Der Nichtigkeitsprozess wurde ebenfalls 30 Monate nach dem Parteitag entschieden, auf dem Özgür Özel zum Vorsitzenden gewählt wurde.

Das Ahmak-Verfahren wurde 18 Monate nach der Tat eingeleitet. Der Nichtigkeitsprozess wurde ebenfalls nach 18 Monaten eingeleitet.

Im Ahmak-Verfahren wurde das gewünschte Urteil durch einen Richter erreicht, der den widerspenstigen Richter ersetzte. Im Nichtigkeitsprozess wurde das gewünschte Ergebnis durch die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils in der Berufungsinstanz erzielt.

Mit dem Ahmak-Verfahren wurde die Präsidentschaftskandidatur von İmamoğlu verhindert. Der Nichtigkeitsprozess wurde geführt, um Özgür Özel schutzlos und ohne Rückhalt dastehen zu lassen.

Die Gewinner und Helden beider Verfahren sind dieselben: Erdoğan und Kılıçdaroğlu.

Erdoğan, der gerne mit bewährten Plänen spielt, ließ das Urteil im Ahmak-Prozess sechs Monate vor der Wahl fällen. Sechs Monate nach dem Urteil im Nichtigkeitsprozess entsprechen dem November 2026.

Kurz gesagt, für sehende Augen sind bereits deutliche Anzeichen für die Zeit nach sechs Monaten erkennbar.

Alle Strategien sollten so geplant werden, als stünden die Wahlen in sechs Monaten bevor.

Wähler mögen keine Tricks wie Last-Minute-Kandidaten, kurzfristige Parteienwechsel oder das Eindringen in Listen anderer Parteien.

Zudem gewährt kein kluger Politiker einem Gegner, den er juristisch besiegt hat, 20 Monate Zeit zur Erholung. Stattdessen zieht er es vor, dem am Boden Liegenden den letzten Tritt zu versetzen.“