Müsavat Dervişoğlu verurteilt die Regierung: Das Vorgehen gegen die CHP hat die gesellschaftliche Spannung erhöht

Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, äußerte sich nach einer Vorstandssitzung seiner Partei zur aktuellen politischen Lage. Dervişoğlu kritisierte die von der Regierung gegen die CHP eingeleiteten Maßnahmen, die er als Zwangsverwaltung bezeichnete.

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Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, erklärte zu den Vorfällen in der CHP-Provinzgeschäftsstelle Istanbul: „Ich verurteile den Angriff auf die Demokratie aufs Schärfste, unabhängig davon, wer der Urheber ist.

Daher ist das Problem, mit dem wir heute konfrontiert sind, längst kein rein innerparteiliches Angelegenheit der CHP mehr.“ Dervişoğlu fügte hinzu: „Das Recht auf politische Betätigung ist ein verfassungsmäßiges Recht.

Die Verletzung dieses Rechts ist natürlich ein Verfassungsbruch. Die Schritte, die die Regierung in letzter Zeit unternommen hat, insbesondere die Prozesse gegen die Cumhuriyet Halk Partisi, haben die gesellschaftliche Spannung in unserem Land erhöht.“

Bezüglich der Vorfälle in der CHP-Provinzgeschäftsstelle Istanbul merkte Dervişoğlu Folgendes an: 

„Wir beobachten die Ereignisse in Istanbul, die sich voraussichtlich auch auf Ankara auswirken werden und von denen wir sehen, dass sie sowohl rechtlich als auch für unsere Demokratie langfristig große negative Spuren hinterlassen werden.

Das Recht auf politische Betätigung ist ein verfassungsmäßiges Recht. Die Verletzung dieses Rechts ist natürlich ein Verfassungsbruch. Die Schritte, die die Regierung in letzter Zeit unternommen hat, insbesondere die Prozesse gegen die Cumhuriyet Halk Partisi, haben die gesellschaftliche Spannung in unserem Land erhöht. Eine solche Spannung nützt weder der Regierung noch unserer Politik, und das Ausmaß des Schadens könnte unvorhersehbare Dimensionen erreichen.

Die Türkei hat sehr große Probleme. Ich verurteile es zutiefst, dass dieses Problem zu einem noch größeren Problem gemacht wird. Ich verurteile den Angriff auf die Demokratie aufs Schärfste, unabhängig davon, wer der Urheber ist. Daher ist das Problem, mit dem wir heute konfrontiert sind, längst keine rein innerparteiliche Angelegenheit der CHP mehr. Es betrifft daher auch deren interne Dynamiken unmittelbar.

Ich sage immer wieder: Die CHP ist eine politische Partei mit einer über 100-jährigen Geschichte. Wenn politische Parteien unverzichtbare Elemente der Demokratie sind und es Parteien gibt, auf die seit einem Jahrhundert nicht verzichtet werden kann, dann muss die Gesellschaft sie schützen. Wir werden uns von jeglichem politischen Fanatismus, Denken oder Ansichten lösen und wie immer weiterhin Recht, Gesetz, Gerechtigkeit und Demokratie bis zum Ende verteidigen. Die Äußerungen und Erklärungen von Einzelpersonen werden uns niemals von diesem Weg abbringen.“