Museum, das an TÜGVA übergeben wurde, in ein Kaffeehaus umgewandelt!
Das ETİ-Stadt- und Migrationsmuseum in Eskişehir, für das das Ministerium zuvor erklärt hatte, es lägen „keine Anträge vor“, wurde an den AKP-nahen Verein TÜGVA übergeben. Es wurde festgestellt, dass in dem an TÜGVA übergebenen Gebäude ein Kaffeehaus eröffnet wurde.
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Das ETİ-Stadt- und Migrationsmuseum, das der Stiftung der Türkischen Welt gehört und dessen Grundstein 2015 gelegt wurde, umfasst eine Fläche von 600 m2 und wurde an die Türkiye Gençlik Vakfı (TÜGVA) übergeben, deren Kuratoriumsvorsitzender Bilal Erdoğan, der Sohn des Staatspräsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan, ist.
Dem Bericht von Meltem Karakaş für Eskisehir.net zufolge gab Ömer Faruk İnan, der zwischen 2019 und 2024 als CHP-Gemeinderatsmitglied für Odunpazarı tätig war, über seinen Facebook-Account bekannt, dass das Schild des ETİ-Stadt- und Migrationsmuseums entfernt und durch einen TÜGVA-Schriftzug ersetzt wurde.
Nach vorliegenden Informationen soll das Gelände als Kaffeehaus genutzt werden; im Inneren dauern die Bauarbeiten an.
„KEIN ANTRAG VORHANDEN“
Das ETİ-Stadt- und Migrationsmuseum, das in den vergangenen Jahren auch von der CHP-Abgeordneten für Eskişehir, Jale Nur Süllü, thematisiert wurde, wartete seit vielen Jahren auf seine Eröffnung.
Süllü hatte erklärt, dass das Ministerium für Kultur und Tourismus auf ihre schriftliche Anfrage bezüglich des ETİ-Stadt- und Migrationsmuseums, das einfach nicht eröffnet werden konnte, mit der Antwort reagiert habe: „Für dieses Museum liegt kein Antrag vor.“