Mustafa Çiftçi beendet die Praxis aus der Ära Yerlikaya
Mit der neuen Ära im Innenministerium werden tägliche Berichte über Operationen und Strafanzeigen künftig nur noch in begrenztem Umfang mit der Öffentlichkeit geteilt.
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Mustafa Çiftçi, der per Dekret des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zum Innenminister ernannt wurde, führt einen neuen Ansatz für die Sicherheitsfragen und die öffentliche Kommunikation des Ministeriums ein. Nach Informationen aus Ministeriumskreisen ist geplant, die Art und Weise der Bekanntgabe von Operationen grundlegend zu ändern.
Wie die der Regierung nahestehende Hürriyet-Kolumnistin Hande Fırat berichtet, wird das Innenministerium in der neuen Ära keine täglichen Berichte und Daten zu Sicherheitsoperationen mehr routinemäßig veröffentlichen. Beamte erklären, dass Informationen über Operationen künftig auf außergewöhnliche und bedeutende Ereignisse beschränkt bleiben sollen.
Es heißt zudem, dass die auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums häufig anzutreffenden Beiträge zu „Strafstatistiken“, in denen die Ergebnisse von Operationen mit numerischen Daten präsentiert wurden, nicht mehr regelmäßig veröffentlicht werden. Damit strebt das Ministerium an, bei der Information der Öffentlichkeit – insbesondere in Sicherheitsfragen – eine ausgewogenere und ruhigere Sprache zu verwenden.
Es wird betont, dass Mustafa Çiftçi auch bei öffentlichen Erklärungen und in Krisenzeiten diese ausgewogene Sprache beibehalten und bei der Vermittlung der Sicherheitspolitik das Vertrauen und die Ruhe der Öffentlichkeit in den Vordergrund stellen werde.
Mit dieser neuen Kommunikationsstrategie ist zu beobachten, dass das Innenministerium bei der Ankündigung von Operationen selektiver vorgehen und in der öffentlichen Berichterstattung eine Haltung einnehmen wird, die Spannungen vermeidet.