Mustafa Çiftçi kündigt neue Maßnahmen im Kampf gegen Drogen an
Innenminister Mustafa Çiftçi hat ganzheitliche Schritte im Kampf gegen Drogen vorgestellt, die sich nicht nur auf Operationen, sondern auch auf die Prävention von Straftaten konzentrieren. Vom Ministerium unterstützte Projekte stellen die Sensibilisierung von Jugendlichen und Familien in den Mittelpunkt.
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Innenminister Mustafa Çiftçi erklärte in seiner Rede auf dem Panel zum Thema „Die Rolle der Medien im Kampf gegen Drogen“, dass die Zahl der Operationen gegen Drogenproduktion und -handel vom Jahresbeginn 2026 bis zum 25. April 17.188 erreicht habe.
Çiftçi wies auf die weitreichenden gesellschaftlichen und sicherheitspolitischen Auswirkungen dieser Operationen hin und betonte, dass bei der Verbrechensbekämpfung nicht nur operative Erfolge, sondern auch präventive Maßnahmen, die den Weg in die Kriminalität versperren, in den Vordergrund gerückt würden.
EINE DIREKT MIT TERRORISMUS VERKNÜPFTE BEDROHUNG
Çiftçi betonte, dass Drogen nicht nur die öffentliche Ordnung, sondern auch die nationale und regionale Sicherheit direkt beträfen. „Drogen bilden eine Finanzierungsquelle für Terrororganisationen. Das bedeutet, Drogen sind eine dunkle Hauptader, die viele Verbrechen nährt. Diese Ader auszutrocknen, ist unsere grundlegendste Verantwortung als Staat und unsere Pflicht gegenüber unserer Nation. Dieser Kampf ist ein Kampf zum Schutz der Zukunft unserer Kinder. Es ist ein Kampf zur Bewahrung unserer Familienstruktur. Es ist der Wille, den Frieden unserer Nation, die Sicherheit unseres Staates und die starke Zukunft des ‚Jahrhunderts der Türkei‘ zu schützen“, sagte er.
Çiftçi verwies zudem auf die Verantwortung, die sich aus der geografischen Lage der Türkei ergibt, und erklärte, dass der Kampf gegen Drogen im Land nicht auf die Grenzsicherheit beschränkt sei, sondern eine strategische Entschlossenheit gegenüber internationalen kriminellen Netzwerken und regionaler Instabilität darstelle.
NEUES SICHERHEITSVERSTÄNDNIS: PRÄVENTION
Çiftçi erklärte, dass man als Innenministerium ein Sicherheitsparadigma entwickelt habe, das die Vision des „Jahrhunderts der Türkei“ präge und den Menschen, die Familie und die Zukunft in den Mittelpunkt stelle. Im Rahmen des neuen Ansatzes seien Operationen allein nicht ausreichend; man verfolge einen ganzheitlichen und präventiven Ansatz, bei dem Kriminalitätsrisiken an der Quelle erkannt, Jugendliche geschützt und das Bewusstsein der Familien gestärkt würden.
ZUSAMMENARBEIT MIT DER ZIVILGESELLSCHAFT UND PRODES-UNTERSTÜTZUNG
Minister Çiftçi betonte die Bedeutung der Einbeziehung von Bürgern und zivilgesellschaftlichen Organisationen in diesen Kampf. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass das Ministerium über das vom Generaldirektorat für Beziehungen zur Zivilgesellschaft durchgeführte Projektunterstützungssystem (PRODES) Zuschüsse an zivilgesellschaftliche Organisationen gewähre. Es wurde festgestellt, dass durch die Unterstützung der Projekte von Vereinen im Rahmen von PRODES sowohl die institutionelle Kapazität der Zivilgesellschaft gestärkt als auch durch die Zusammenarbeit zwischen Staat und NGOs zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beigetragen werde.