Mutmaßlicher bewaffneter Anschlag in Istanbul verhindert: 7 Festnahmen, zahlreiche Waffen und Bomben sichergestellt

Bei Operationen gegen Verdächtige der organisierten Kriminalität, die einen größeren bewaffneten Anschlag in Istanbul vorbereitet haben sollen, wurden 7 Personen festgenommen.

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Bei Operationen gegen Verdächtige der organisierten Kriminalität, die einen größeren bewaffneten Anschlag in Istanbul vorbereitet haben sollen, wurden insgesamt 7 Personen festgenommen. Die Einsatzserie, die mit einer Meldung über Schüsse in die Luft in Eyüpsultan begann und sich auf 5 Stadtteile ausweitete, führte zur Sicherstellung zahlreicher Langwaffen, selbstgebauter Sprengkörper (IED) und gefälschter Kennzeichen. Während ein Teil der festgenommenen Verdächtigen bereits in Untersuchungshaft sitzt, wurden die bei der letzten Operation gefassten Personen dem Haftrichter vorgeführt.

Die akribische Verfolgung durch die Raubdezernats-Teams der Kriminalpolizei der Istanbuler Sicherheitsdirektion verhinderte eine blutige Tat in der Metropole.

MELDUNG AUS GÖKTÜRK ENTHÜLLTE GROSSEN PLAN

Der operative Prozess begann am 8. Juli 2026 mit einer Meldung bei der Polizei, wonach im Stadtteil Göktürk Merkez im Bezirk Eyüpsultan Schüsse in die Luft abgegeben worden seien.

Die auf die Meldung hin entsandten Einsatzkräfte nahmen den Verdächtigen B.Ş. auf frischer Tat mit Langwaffen und Bomben fest und setzten ihn außer Gefecht.

Die spezialisierten Teams, die feststellten, dass B.Ş. einen umfassenden bewaffneten Anschlag vorbereitete, vertieften die Ermittlungen und nahmen in kurzer Zeit auch die mit dem Verdächtigen in Verbindung stehenden Personen M.A.K. und M.K. fest. Die 3 in dieser ersten Welle gefassten Verdächtigen wurden dem zuständigen Friedensrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen.

GLEICHZEITIGE RAZZIEN AN 10 ADRESSEN IN 5 STADTTEILEN

In der zweiten Phase der Ermittlungen identifizierten die Polizeieinheiten die konspirativen Wohnungen, in denen die Verdächtigen logistische Unterstützung und Munition lagerten. In 5 verschiedenen Stadtteilen Istanbuls wurden an 10 festgelegten Adressen zeitgleiche Razzien im Morgengrauen durchgeführt.

Bei den Durchsuchungen wurde ein regelrechtes Waffenlager sichergestellt:

1 Langwaffe,

2 selbstgebaute Sprengvorrichtungen (IED),

2 nicht registrierte Pistolen,

Zahlreiche Magazine und Hunderte dazugehörige Patronen,

Gefälschte Kennzeichen und Motorradhelme, von denen angenommen wird, dass sie zur Fluchterleichterung bei den Anschlägen versteckt wurden.

GERICHTLICHES VERFAHREN DAUERT AN

Im Rahmen der ausgeweiteten Operation wurden R.R., E.A. und A.K., die als mit der Anschlagsvorbereitung in Verbindung stehend identifiziert wurden, von Polizeieinheiten festgenommen, während sich R.T., gegen den ein Haftbefehl vorlag, nach dem Druck der Behörden den Sicherheitskräften stellte.

Die 4 bei der letzten Operation gefassten bzw. sich stellenden Verdächtigen wurden heute nach Abschluss der Vernehmungen und polizeilichen Maßnahmen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen dem Justizgebäude überstellt. Es wird erwartet, dass die Verdächtigen, deren Befragung durch die Staatsanwaltschaft andauert, mit einem Antrag auf Untersuchungshaft dem Gericht vorgeführt werden.