Nach Aussage 'Mein Herz ist nicht für Euthanasie': Koca mit gegenteiliger Erklärung

Gesundheitsminister Fahrettin Koca hatte im türkischen Parlament bemerkenswerte Äußerungen zu Straßenhunden gemacht. Während seine Worte 'Mein Herz ist nicht für Euthanasie' weiterhin für Diskussionen sorgen, hat er nun eine neue Erklärung abgegeben.

12punto

Minister Koca, der sich zu den zunehmenden Tollwutfällen äußerte, hatte gesagt: "Dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, zeigt sich auch an der Zunahme der Tollwutfälle. Aber sollte die Maßnahme Euthanasie sein? Ehrlich gesagt, ist mein Herz menschlich gesehen nicht für Euthanasie." Diese Äußerungen von Koca waren von einigen Seiten kritisiert worden.

In einem neuen Beitrag auf seinem Social-Media-Konto wandte sich Koca diesmal an die Seite, die eine Euthanasie fordert, und verwendete den Ausdruck: "Was notwendig ist und was unser Herz begehrt, passt manchmal nicht zusammen."

Minister Koca erklärte, dass das Ziel der Maßnahmen gegen herrenlose Straßenhunde, die zu einem Anstieg von Tollwutfällen und vielen anderen ernsten Problemen sowie zu Traumata führen, darin bestehe, sicherzustellen, dass sie keinem einzigen Kind und keinem einzigen Menschen Schaden zufügen.

"WAS NOTWENDIG IST UND WAS UNSER HERZ BEGEHRT, PASST MÖGLICHERWEISE NICHT ZUSAMMEN"

Koca betonte, dass das Leben im Freien sicher sein müsse, und setzte seine Worte wie folgt fort:

"Was mein Herz begehrt, ist, ihnen unter der Bedingung, dass diese Bedingungen erfüllt sind, ein Recht auf Leben zu gewähren. Das bestehende Gesetz zeigt bereits, unter welchen Bedingungen bei herrenlosen Hunden der Weg der Euthanasie eingeschlagen werden kann.

Unsere absolute Priorität in Bezug auf die menschliche Gesundheit lässt keinen Einwand gegen die zu ergreifenden Maßnahmen zu. Die Notwendigkeit, Maßnahmen gegen Straßenhunde zu ergreifen, kann nicht ignoriert werden.

Wir alle wünschen uns, dass der Weg und die Methode, die gegen das wachsende Problem angewandt werden müssen, wissenschaftlich definiert und zivilisiert sind. Wir sollten nach Wegen suchen, einem Lebewesen unter der Bedingung der Schaffung geeigneter Bedingungen ein Recht auf Leben zu gewähren.

Was notwendig ist und was unser Herz begehrt, passt manchmal nicht zusammen. Das ist auch eine Tatsache."