Nach dem Mord die Leiche verbrannt: Urteil im Fall Halil Özdemir in Istanbul-Fatih! 'Ich hatte nicht die Absicht zu töten'

Eine Angeklagte, die Halil Özdemir, den sie seit drei Jahren kannte, in Fatih mit einem Baseballschläger verletzte und so seinen Tod verursachte, bevor sie seine Leiche in einer Schubkarre zu einem Park brachte und dort verbrannte, wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

İHA

Nachdem am 12. Mai 2023 im Internationalen Friedenspark im Istanbuler Stadtteil Fatih Kazlıçeşme eine verbrannte männliche Leiche gefunden worden war, leitete die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Untersuchung ein, bei der festgestellt wurde, dass es sich bei dem Toten um Halil Özdemir (40) handelte. Bei der Auswertung der Überwachungskameras am Tatort stellten die Teams fest, dass Özdemir zuletzt mit Meryem El Haşimi (25) zusammen war.

SIE GESTAND, IHN MIT EINEM BASEBALLSCHLÄGER GESCHLAGEN ZU HABEN

In der Anklageschrift wurde festgehalten, dass El Haşimi in ihrer Aussage angab, Halil Özdemir vor drei Jahren kennengelernt zu haben und dass er am Tag des Vorfalls zu ihr nach Hause gekommen sei. El Haşimi erklärte, sie habe geglaubt, Özdemir wolle sie angreifen, weshalb sie ihm ein- bis zweimal mit einem Baseballschläger auf den Kopf geschlagen habe. Sie habe versucht, die Blutung mit einem Handtuch zu stoppen, und darauf gewartet, dass er wieder aufwache.

SIE GAB AN, DIE LEICHE VERBRANNT ZU HABEN, UM KEINE SPUREN ZU HINTERLASSEN

Es wurde vermerkt, dass El Haşimi aussagte, sie habe am nächsten Morgen, als Özdemir nicht aufwachte, bei einem Fahrradhändler eine Schubkarre geliehen, die Leiche in einen Sack gepackt, sie etwa einen Kilometer weit in den Park transportiert und dort verbrannt, um keine Spuren zu hinterlassen. Zudem gestand sie, das Fahrrad von Özdemir verkauft zu haben.

SIE HABE NICHT DIE ABSICHT GEHABT, ZU TÖTEN!

In dem Verfahren vor dem Istanbuler Schwurgericht plädierte El Haşimi auf Unschuld und behauptete, sie habe nicht die Absicht gehabt, Halil Özdemir vorsätzlich zu töten.

LEBENSLANGE HAFTSTRAFE VERHÄNGT

Das Gericht befand die Angeklagte Meryem El Haşimi des "vorsätzlichen Mordes" für schuldig, verurteilte sie zu lebenslanger Haft und ordnete die Fortdauer ihrer Untersuchungshaft an.