Nach den Vorfällen in Karabük wieder in den Schlagzeilen: Neue Entwicklung im Fall Dina!

Ein Jahr nach dem Tod der gabunischen Studentin Jeannah Dinabongho Ibouanga, deren lebloser Körper im vergangenen Jahr im Filyos-Fluss in Karabük gefunden wurde, teilte das gabunische Außenministerium der Familie von Dina in einem Schreiben mit, dass der weitere Prozessverlauf in der Türkei nun von der Botschaft verfolgt werde.

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Nach den Vorfällen in Karabük ist der Tod der gabunischen Studentin Jeannah Dinabongho Ibouanga, deren lebloser Körper im Filyos-Fluss gefunden wurde, erneut in den Fokus gerückt.

Wie BirGün berichtet; erinnerte Nil Delahaye von der Initiative „Feministinnen für Dina“ daran, dass die dritte Anhörung des Prozesses zum Tod von Dina am 29. April stattfinden wird. In einer Stellungnahme zu dem Thema sagte sie: „Dinas Mutter und Vater kommen zu jeder Verhandlung, in der über den Tod ihrer Tochter entschieden wird, an einen Ort, an dem sie niemanden kennen und eine fremde Sprache gesprochen wird. Dass die Vertretung des gabunischen Staates in der Türkei nun erklärt hat, den Prozess zu verfolgen, trägt dazu bei, dass sich die Familie in dieser schwierigen Zeit zumindest nicht mehr ganz so allein fühlt.“

WAS WAR PASSIERT?

Der leblose Körper der in Karabük studierenden Gabunerin Dina wurde am 26. März 2023 im Filyos-Fluss entdeckt. Während die Polizei der Vermutung nachging, dass Ibouanga mit einem Auto in ein Waldgebiet gebracht worden war, wurden insgesamt 8 Personen festgenommen, von denen 3 keine türkischen Staatsbürger waren. Im Rahmen der Ermittlungen wurde das Verfahren gegen 7 Personen eingestellt, während der Angeklagte Dursun A. inhaftiert wurde. Gegen Dursun A. wurde wegen „vorsätzlicher Tötung“ eine lebenslange Haftstrafe und wegen des Vorwurfs des „sexuellen Missbrauchs“ eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren gefordert.