Nach der Verhaftung von Narins Onkel spricht die Mutter zum ersten Mal: 'Er saß vor dem Haus'

Nach der Verhaftung von Salim Güran, dem Onkel der am 21. August in Diyarbakır verschwundenen 8-jährigen Narin Güran, hat sich deren Mutter Yüksel Güran erstmals geäußert.

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Justizminister Yılmaz Tunç erklärte zur Verhaftung des Onkels Salim Güran nach dem Verschwinden der 8-jährigen Narin Güran: "Es gab einen Verdacht, der Haftbefehl war eine Vorsichtsmaßnahme."

Salim Güran wurde wegen des Verdachts auf 'vorsätzliche Tötung' und 'Freiheitsberaubung' inhaftiert.

MUTTER SPRICHT ZUM ERSTEN MAL

Nach der Entscheidung zur Inhaftierung antwortete Mutter Güran im Gespräch mit der Journalistin Canan Altuntaş auf die ihr gestellten Fragen wie folgt:

Der Ortsvorsteher wurde um sechs Uhr im Dorf gesehen, hat ihn jemand von Ihnen gesehen?

"Nein, ich habe den Ortsvorsteher gesehen. Ich weiß nicht, wie spät es war, ich bin nach unten gegangen, habe meinen Sicherungsschalter eingeschaltet und gesehen, dass er dort mit seinem Onkel sitzt. Ich habe ihn vor dem Haus gesehen. Der Ortsvorsteher geht auf das Feld, er ist Landwirt. Seine Kleidung war schlammig, er geht seiner Arbeit nach. Vielleicht hatte er etwas zu tun.

Warum sind Sie nach unten gegangen?

Das habe ich auch meinem Kommissar gesagt. Er sagte, du hast den Ortsvorsteher gesehen, zuerst habe ich mich nicht erinnert. Dann bin ich rausgegangen und habe wieder an die Tür geklopft. Ich sagte: 'Ich bin nicht bei Sinnen, entschuldige bitte, es ging auf sieben Uhr zu, um sechs, halb sieben habe ich den Ortsvorsteher bei seinem Onkel gesehen.' Das ist alles."