Behauptung über Ali Yerlikaya sorgt nach Erdoğan-Bahçeli-Treffen für Aufsehen! 'Er hat sein Büro geräumt...'
Nach dem Treffen zwischen Erdoğan und Bahçeli im Palast kommen erneut Spekulationen über eine Kabinettsumbildung auf, während behauptet wird, dass Ali Yerlikaya sein Büro habe räumen lassen. In politischen Kreisen wird der Name des Istanbuler Gouverneurs Davut Gül als möglicher neuer Innenminister gehandelt.
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Es wird behauptet, dass Innenminister Ali Yerlikaya am Vorabend sein Büro im Ministerium aufgesucht und seine persönlichen Gegenstände habe zusammenpacken lassen.
Wie Gazete Pencere berichtet, wird spekuliert, dass bei dem Treffen zwischen dem AKP-Vorsitzenden und Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan sowie dem MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli im Palast das Thema einer Kabinettsumbildung erörtert wurde.
Nach diesem Kontakt haben die Behauptungen, Yerlikaya habe sein Amt geräumt, für Unruhe in Ankara gesorgt.
NAME VON DAVUT GÜL IM GESPRÄCH
In politischen Kreisen heißt es, dass bei einer möglichen personellen Veränderung der Name des Istanbuler Gouverneurs Davut Gül für das Innenministerium favorisiert werde. Es wird darauf hingewiesen, dass Gül im Falle einer Ernennung vom Amt des Istanbuler Gouverneurs auf den Stuhl des Innenministers wechseln würde.
BAHÇELİ HATTE KRITIK GEÜBT
MHP-Chef Devlet Bahçeli hatte den Innenminister Ali Yerlikaya bei der MHP-Fraktionssitzung im türkischen Parlament am 6. Januar ohne Namensnennung kritisiert.
Bezüglich des IS-Angriffs in Yalova, bei dem drei Polizeibeamte ihr Leben verloren, hatte Bahçeli erklärt: „Das Schicksal der in Yalova neutralisierten IS-Terroristen sollte jedem eine Lehre und ein Mahnmal sein. Zuletzt ist die Aussage, dass diese IS-Terroristen Staatsbürger der Republik Türkei seien, äußerst beunruhigend und problematisch. Ich hoffe, dass solche unbedachten und in jede Richtung interpretierbaren, problematischen Bewertungen sorgfältig vermieden werden, und gedenke unserer geehrten Märtyrer mit Gnade, Dankbarkeit und Respekt.“
Innenminister Ali Yerlikaya hatte hingegen in einer Erklärung zu derselben Operation gesagt: „Infolge des heimtückischen Angriffs sind leider drei unserer heldenhaften Polizisten als Märtyrer gefallen. Bei dem ausgebrochenen Gefecht wurden sechs Terroristen tot aufgefunden. Diese Terroristen sind türkische Staatsbürger.“