Nach Erdoğans Assad-Äußerung rückt 'Syrien-Umfrage' wieder in den Fokus
Nach den Äußerungen des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Erdoğan, dass die Gespräche mit Assad wieder aufgenommen werden könnten, wurde eine vor zwei Jahren durchgeführte 'Syrien-Umfrage' wieder in Erinnerung gerufen.
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Nachdem der AKP-Vorsitzende und Präsident Erdoğan im vergangenen Monat erklärte: „Es gibt keinen Grund, die diplomatischen Beziehungen zu Syrien nicht wieder aufzunehmen. So wie wir es in der Vergangenheit getan haben, können wir es wieder tun.
Wir haben nicht die Absicht, uns in die inneren Angelegenheiten Syriens einzumischen. Wie Sie wissen, gibt es keinen Grund, warum wir nicht wieder so verfahren sollten wie in der Vergangenheit, als wir sogar familiäre Treffen abhielten“, wurde eine Untersuchung von Areda Survey zu den türkisch-syrischen Beziehungen, die vor zwei Jahren durchgeführt wurde, wieder zum Thema.
Laut der Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Areda Survey, die mit 2.000 Personen durchgeführt wurde, befürworten 64,3 Prozent der türkischen Bevölkerung eine Verbesserung der Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien sowie eine Wiederaufnahme der diplomatischen Kontakte. 35,7 Prozent bewerten diese Annäherung hingegen negativ.
METHODIK DER UNTERSUCHUNG
Die Untersuchung, an der 2.000 Personen aus der gesamten Türkei teilnahmen und die zwischen dem 23. und 27. August 2022 durchgeführt wurde, erfolgte mittels der CAWI-Technik (Computer Assisted Web Interviewing) unter Verwendung des „profilbasierten digitalen Panels von Areda Survey“.