Nach Erdoğans „Ausschütteln“-Anweisung: SGK wird aktiv! Geld von Konten der Stadtverwaltungen Istanbul und Ankara abgebucht

Es wurde behauptet, dass das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit Pfändungsmaßnahmen gegen die sechs Stadtverwaltungen mit den höchsten Sozialversicherungsbeitragsschulden eingeleitet hat. In einer Erklärung der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) hieß es: „Es gibt weder eine Kontosperre noch eine Pfändung auf den Konten der İBB oder ihrer Tochtergesellschaften.“

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Nach der Anweisung des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, die Kommunen „auszuschütteln“, ist die Sozialversicherungsanstalt (SGK) aktiv geworden.

Gegen die von der CHP geführten Stadtverwaltungen Ankara, Istanbul, Adana, Izmir, Mersin sowie die Bezirksverwaltung Şişli wurden aufgrund von ausstehenden Sozialversicherungsbeiträgen Pfändungsmaßnahmen eingeleitet.

KONTEN GESPERRT

Das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit hat Pfändungsmaßnahmen gegen die sechs Kommunen mit den höchsten Beitragsschulden bei der SGK durchgeführt. Die Einlagen- und Firmenkonten der betroffenen Kommunen wurden gesperrt.

Bei den betroffenen Kommunen handelt es sich um die Stadtverwaltungen Istanbul, Ankara, Adana, Izmir, Mersin sowie die Bezirksverwaltung Şişli.

Laut einem Bericht der regierungsnahen Zeitung Sabah belaufen sich die SGK-Schulden der Stadtverwaltung Ankara auf 5,7 Milliarden TL, gefolgt von der Stadtverwaltung Izmir mit 5,3 Milliarden TL und der Stadtverwaltung Istanbul mit 3,3 Milliarden TL. Die Schulden der Stadtverwaltung Adana wurden mit 3 Milliarden TL, die der Bezirksverwaltung Şişli mit 1,8 Milliarden TL und die der Stadtverwaltung Mersin mit 1 Milliarde TL beziffert.

STELLUNGNAHME DER İBB

Die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) erklärte, dass keine Pfändungsmaßnahmen gegen ihre Konten vorlägen.

In der Erklärung der İBB hieß es: „Es gibt weder eine Kontosperre noch eine Pfändung auf den Konten der İBB oder ihrer Tochtergesellschaften.“