Nach Erdoğans Vorstoß zur 'Kommunalverwaltung': Umstrittener Vorschlag von Şamil Tayyar! 'In der ersten Phase alle...'

Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar hat nach dem Signal von AKP-Chef und Präsident Recep Tayyip Erdoğan für eine Neuregelung der Kommunalverwaltungen einen kontroversen Vorschlag unterbreitet.

12punto

AKP-Chef und Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte gestern (14. Mai) bei der Fraktionssitzung seiner Partei in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM): „Es ist unumgänglich geworden, die Frage der Kommunalverwaltungen und Gemeinden in all ihren Dimensionen zu erörtern, zu diskutieren und in eine neue Ordnung zu bringen. Es besteht Bedarf an einem neuen Status für die Gemeindeverwaltung“ und signalisierte damit Änderungen für die Kommunalverwaltungen.

Nach diesem Vorstoß Erdoğans kam eine bemerkenswerte Äußerung des ehemaligen AKP-Abgeordneten Şamil Tayyar.

Tayyar, der die Abschaffung der Bezirksgemeinden vorschlug, äußerte: "Unser Präsident Erdoğan sagte, dass eine solide Reform der Kommunalverwaltungen notwendig sei. Er hat absolut recht. Ich möchte hinzufügen, dass die Türkei auch eine solide Verwaltungsreform benötigt. Die schwerfällige staatliche Struktur, die die Bürokratie stärkt, muss funktionaler gestaltet werden."

Hier ist die vollständige Erklärung von Tayyar:

„Unser Präsident Recep Tayyip Erdoğan sagte, dass eine solide Reform der Kommunalverwaltungen notwendig sei.

Er hat absolut recht.

Ich möchte hinzufügen, dass die Türkei auch eine solide Verwaltungsreform benötigt.

Die schwerfällige staatliche Struktur, die die Bürokratie stärkt, muss funktionaler gestaltet werden.

Wenn die Terrororganisation beseitigt und eine Türkei ohne Terror aufgebaut werden soll, ist es sinnvoll, auch die Reformen auf den Tisch zu legen, die aufgrund von Sicherheitsbedenken aufgeschoben wurden.

Ich denke, dass man nicht mehr die Zentralverwaltung, die Gouverneursämter und die Bezirksämter, sondern die Kommunalverwaltungen stärken sollte.

In diesem Zusammenhang habe ich radikale Vorschläge, aber im aktuellen politischen Umfeld ist es nicht möglich, diese umzusetzen.

Vielleicht.

In der ersten Phase könnte man damit beginnen, alle Bezirks-/Gemeindeverwaltungen abzuschaffen.

Es gäbe nur noch einen gewählten politischen Chef der Stadt, Kompetenzgerangel und unnötiger Wettbewerb würden enden, die Verschwendung würde abnehmen.

Dies entspräche auch dem Geist des Präsidialregierungssystems.

Lassen wir es mal im Raum stehen, vielleicht wird es ja gebraucht.“