Nach Fabrikexplosion in Dilovası inhaftiert: Im Gefängnis verstorben

Kurtuluş Oransal, der für die Explosion in einer Parfüm- und Kosmetikfabrik im Bezirk Dilovası in Kocaeli verantwortlich war, bei der 7 Menschen ums Leben kamen, ist nach einem Herzinfarkt im Gefängnis verstorben.

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Nach Fabrikexplosion in Dilovası inhaftiert: Im Gefängnis verstorben

Kurtuluş Oransal, der Inhaber der Anlage, in der am 9. November bei einer Explosion und einem Brand in einer Parfüm- und Kosmetikfabrik im Bezirk Dilovası in Kocaeli 7 Menschen ums Leben kamen, ist in seiner Haftanstalt verstorben.

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Oransal, der im F-Typ-Gefängnis Kandıra inhaftiert war, erkrankte plötzlich und wurde mit einem Krankenwagen in das Stadtkrankenhaus Kocaeli eingeliefert. Trotz aller medizinischen Bemühungen konnte Oransal nicht gerettet werden.

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HERZINFARKT IM GEFÄNGNIS

Der inhaftierte Oransal erlitt im F-Typ-Gefängnis Kandıra einen Herzinfarkt. Das Herz von Oransal, der von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht wurde, setzte für einige Zeit aus. Nach einer ersten Wiederbelebung wurde Oransal einer Angiographie unterzogen.

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Trotz aller Bemühungen verstarb er jedoch. Es wurde berichtet, dass Oransal bereits zuvor gesundheitliche Probleme hatte und im Gefängnis medizinisch behandelt wurde.

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7 MENSCHEN IN DİLOVASI VERSTORBEN

Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 9. November in einer Parfüm- und Kosmetikfabrik im Stadtteil Mimar Sinan in Dilovası. Bei dem durch die Explosion ausgelösten Brand kamen 7 Arbeiter ums Leben.

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Unter den Verstorbenen befanden sich Esma Dikan (65), Hanım Gülek (65), Şengül Yılmaz (55), Nisa Taşdemir (17), Tuğba Taşdemir (18), Cansu Esatoğlu (16) sowie Tuncay Yıldız, der schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Der Vorfall löste im ganzen Land große Trauer aus.

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INHABER UND MITARBEITER INHAFTIERT

Im Rahmen der nach der Explosion eingeleiteten Ermittlungen wurden 11 Personen festgenommen. Von diesen wurden 7 inhaftiert, während 4 Personen unter gerichtlicher Aufsicht freigelassen wurden.

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Zu den Inhaftierten gehörten der Inhaber der Anlage Kurtuluş Oransal, İsmail Altay Ali, Aleyna Oransal und Gökberk Güngör. Zudem wurden Ali Osman Akat und Onay Yürüklü wegen des Vorwurfs der „Begünstigung eines Straftäters“ inhaftiert.

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ERMITTLUNGEN DAUERN AN

Im Zuge der nach der Explosion eingeleiteten verwaltungsrechtlichen Untersuchungen suspendierte das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit 7 Mitarbeiter der Sozialversicherungsanstalt (SGK) und der Arbeitsagentur (İŞKUR) in Kocaeli. Darüber hinaus wurden der stellvertretende Bürgermeister, der Leiter der Ordnungsbehörde und drei Mitarbeiter der Ordnungsbehörde der Gemeinde Dilovası vorläufig vom Dienst suspendiert.

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In einem vorläufigen technischen Bericht wurde festgestellt, dass die Explosion durch eine statische Entladung oder einen elektrischen Kontakt während des Umfüllens von Ethylalkohol in den Kessel verursacht wurde.

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Bei den Untersuchungen nach der Katastrophe traten Sicherheits- und Kontrollmängel in der Fabrik in den Vordergrund. Es wurde festgestellt, dass die Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Mitarbeiter nicht ausreichend waren und die bei dem Vorfall zu beachtenden Arbeitssicherheitsvorschriften vernachlässigt wurden.