Nach Festnahmen: RTÜK warnt Medien vor NATO-Gipfel! 'Alle Sendungen werden...'

Nach einer zweiten Welle von Festnahmen, von denen auch Journalisten betroffen waren, hat die Rundfunkbehörde RTÜK eine deutliche Warnung an die Sendeanstalten vor dem NATO-Gipfel gerichtet. Die Behörde erinnerte daran, dass alle Sendungen während des Gipfels von Experten genauestens überwacht würden, und betonte die Notwendigkeit, in Nachrichten- und Diskussionssendungen das „öffentliche Interesse“ und die „Perspektive der nationalen Sicherheit“ zu wahren.

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Nach der zweiten Welle von Festnahmen im Vorfeld des NATO-Gipfels, bei der auch Journalisten festgenommen wurden, hat die Rundfunk- und Fernsehbehörde (RTÜK) eine schriftliche Erklärung an die Sendeanstalten veröffentlicht. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Berichterstattung während des Gipfels von RTÜK-Experten genauestens verfolgt werde, und es wurde gefordert, in Nachrichten- und Diskussionssendungen das öffentliche Interesse sowie die „Perspektive der nationalen Sicherheit“ zu berücksichtigen.

ERKLÄRUNG ZUR BERICHTERSTATTUNG VOR DEM GIPFEL

Die RTÜK erklärte, dass Ankara am 7. und 8. Juli ein bedeutendes internationales diplomatisches Treffen ausrichten werde, und betonte, dass der NATO-Gipfel die Rolle der Türkei innerhalb der NATO, ihre diplomatische Wirksamkeit und ihre regionale Abschreckungskraft hervorheben werde.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass es in dieser Phase, in der globale Sicherheits- und Diplomatiethemen im Vordergrund stehen, von großer Bedeutung sei, dass die Sendeanstalten in ihren Nachrichten- und Diskussionssendungen das öffentliche Interesse und die „Perspektive der nationalen Sicherheit“ wahren. Es wurde erwartet, dass die Sendungen auf verifizierten Informationen basieren, maßvoll gestaltet sind, gesellschaftliche Sensibilitäten berücksichtigen und frei von Desinformation sind.

Die RTÜK betonte zudem, dass das Gleichgewicht zwischen Meinungsfreiheit und journalistischer Verantwortung die Grundlage bilde, und teilte mit, dass alle Sendungen von Experten für Überwachung und Bewertung mit der dem Gipfel angemessenen Sorgfalt genauestens verfolgt würden.

Der vollständige Wortlaut der RTÜK-Erklärung lautet wie folgt:

„AN DIE ÖFFENTLICHKEIT UND UNSERE SENDEANSTALTEN

Am 7. und 8. Juli wird Ankara ein bedeutendes internationales diplomatisches Treffen ausrichten, bei dem unser Land einen Beitrag zum regionalen und globalen Frieden leisten wird. Dieser Gipfel, der die Schlüsselrolle der Türkei innerhalb der NATO, ihre diplomatische Wirksamkeit und ihre regionale Abschreckungskraft erneut unterstreichen wird, ist ein wichtiger Prozess, in dem wir die Würde unseres Staates und die Gastfreundschaft unserer edlen Nation auf internationaler Ebene präsentieren werden.

In dieser kritischen Phase, in der sich die Themen globale Sicherheit und Diplomatie konzentrieren, ist es von großer Bedeutung, dass unsere Sendeanstalten in ihren Nachrichten- und Diskussionssendungen das öffentliche Interesse und unsere Perspektive der nationalen Sicherheit wahren. Unsere grundlegende Erwartung ist, dass die Sendungen auf verifizierten Informationen basieren, maßvoll gestaltet sind, gesellschaftliche Sensibilitäten berücksichtigen und frei von Desinformation durchgeführt werden.

Als Rundfunk- und Fernsehbehörde legen wir das Gleichgewicht zwischen Meinungsfreiheit und journalistischer Verantwortung zugrunde; wir erinnern nachdrücklich daran, dass alle Sendungen von unseren Experten für Überwachung und Bewertung mit einer der Bedeutung des Gipfels angemessenen Sorgfalt verfolgt werden.

Wir vertrauen darauf, dass unsere Sendeanstalten mit einer Berufsethik handeln werden, die der internationalen Position unseres Landes würdig ist, und wünschen allen unseren Medienschaffenden Erfolg bei ihrer Arbeit.

Dies wird der Öffentlichkeit respektvoll bekannt gegeben.“