Scharfe Kritik von Chefberater des Präsidenten Oktay Saral nach Kanye-West-Konzert: Versteckte Symbole und Liedtexte

Das in Istanbul veranstaltete Konzert von Kanye West sorgt auch nach der Veranstaltung durch die darauf folgenden Bewertungen weiterhin für Gesprächsstoff. Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account, dass das Konzert nicht bloß als Musikveranstaltung betrachtet werden könne, und äußerte verschiedene Kritikpunkte.

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Oktay Saral, der sich nach dem Kanye-West-Konzert äußerte, reagierte auf die bei der Organisation gezeigten Äußerungen und Symbole und richtete einen Appell an das Ministerium für Kultur und Tourismus.

Das in Istanbul durchgeführte Kanye-West-Konzert wurde nach den auf das Konzert folgenden Erklärungen zum Mittelpunkt einer neuen Debatte. Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, erklärte in seiner Bewertung der Organisation, dass die Veranstaltung nicht als gewöhnliche Musikveranstaltung angesehen werden dürfe.

Saral merkte an, dass zehntausende Jugendliche, die das Konzert besuchten, zu einem Teil einer Show gemacht wurden, in der Äußerungen und Symbole vorkamen, die seiner Ansicht nach nicht mit den Werten des Glaubens und der Zivilisation vereinbar seien.

OKTAY SARAL BETONT KULTURELLE WERTE

In seiner Erklärung betonte Saral, dass einige der während des Konzerts geäußerten Aussagen ernsthaft hinterfragt werden müssten, und argumentierte, dass insbesondere die Botschaften auf der Bühne und die kollektiven Reaktionen darauf bemerkenswert seien.

Saral behauptete zudem, dass die Anwesenheit von Michèle Lamy, die mit Okkultismus und verschiedenen Symbolen in Verbindung gebracht wird, im Umfeld der Organisation zeige, dass die Veranstaltung nicht nur unter dem Aspekt von Musik und Unterhaltung bewertet werden dürfe.

AUFRUF ZUR ACHTSAMKEIT AN DAS MINISTERIUM

In seiner Erklärung behauptete Saral, dass auch konservative Kreise Teil dieses Prozesses geworden seien, und drückte aus, dass die kulturellen Einflüsse auf die Jugend nicht ignoriert werden dürften.

Saral richtete einen Appell an das Ministerium für Kultur und Tourismus und erklärte, dass bei Organisationen, die die spirituellen und kulturellen Empfindlichkeiten der Gesellschaft betreffen, mehr Vorsicht geboten sei.

BEWERTUNG ZU JUGEND UND KULTURELLEN EINFLÜSSEN

Am Ende seines Beitrags betonte Saral, dass es für junge Menschen wichtig sei, ihre eigenen zivilisatorischen Werte zu schützen, anstatt sich von der globalen Kulturindustrie leiten zu lassen.

AUCH SARALS NEFFE WAR BEIM KONZERT

Während in Beiträgen von Social-Media-Nutzern nach dem Konzert, das der Chefberater des Präsidenten Oktay Saral kritisierte, enthüllt wurde, dass Kanye West das Lied 'I am God' nicht gesungen habe, ging aus dem Beitrag seines Neffen hervor, dass auch dieser das Konzert besucht hatte.

HIER SIND DIE ÄUSSERUNGEN VON SARAL:

Das in Istanbul inszenierte Kanye-West-Konzert kann nicht als gewöhnliche Musikveranstaltung akzeptiert werden.

118 Tausend Jugendliche wurden, indem sie dafür bezahlten, zu einem Teil einer Show gemacht, in der Äußerungen und Symbole präsentiert wurden, die unserem Glauben und unseren zivilisatorischen Werten widersprechen. Dass die Worte „I am a God“ von zehntausenden Menschen begeistert wiederholt wurden, ist ein Bild, das ernsthaft hinterfragt werden muss.

Darüber hinaus zeigt die Tatsache, dass Michèle Lamy, die mit Okkultismus und dunklen Symbolen in Verbindung gebracht wird, ebenfalls im Umfeld dieser Organisation präsent war, dass es hierbei nicht nur um Musik und Unterhaltung geht.

Noch nachdenklicher stimmt, dass auch konservative Kreise Teil dieser kulturellen Belagerung geworden sind. Es ist gravierend, dass niemand Einspruch gegen diese Entfremdung erhebt, die unserer Jugend unter den Scheinwerfern der Bühne aufgezwungen wird.

Wir laden unser Ministerium für Kultur und Tourismus dazu ein, bei derartigen Organisationen, die die spirituellen und kulturellen Empfindlichkeiten unserer Nation betreffen, wesentlich vorsichtiger zu sein.

Die Kinder dieser Nation sollten sich nicht von den Vorgaben der globalen Kulturindustrie leiten lassen, sondern ihre eigenen zivilisatorischen Werte schützen.